Unglaubliches zum
Schornsteinfegermonopol
Nackte
Tatsachen aus Mecklenburg-Vorpommern
Die
dortigen Schornsteinfeger rühmten in der Ostseezeitung den besonderen Nutzen
ihrer Emissionsmessung (http://www.schofeg.de/ostsee.htm
). Geht man der Sache auf den Grund, so ergeben sich haarsträubende Fakten:
Entgegen
früheren Annahmen betrug der durchschnittliche Meßaufwand in MV je Messung im
Jahre 2002 nicht 30 €, sondern mindestens 42,18 €. Dies geht aus dem Gutachten
des Dipl.Ing. Herfurth ( http://www.schofeg.de/herfurth-gutachten.htm
) hervor. Damit betragen die gesamten Meßkosten für die in dem Zeitungsbericht
angegebenen 313.000 Gebäude ganze 42,18 x 313.000 = 13,20 Millionen €.
Das
Messen erbrachte lt. Angaben der Schornsteinfeger im Jahre 2002 eine Ersparnis
von etwa 890.000 Liter Heizöl und 540.000 Kubikmeter Erdgas. Rechnet man den
Energie-Äquivalenten des Erdgases um in den des Heizöles, so ergeben
sich insgesamt 1.345 Million Liter an erspartem Heizöl. Das läßt sich auf der
oben angegeben Internetseite nachzuprüfen.
Was
hätte der Liter Heizöl kosten dürfen, damit sich die Meßkosten im Jahr 2002 deckten? Die Rechnung ist ganz einfach: 13,20 Mill.
€ Meßkosten dividiert durch 1,345 Mill.
ersparte Liter Heizöl = 9,81 € pro
Liter Heizöl für das Jahr 2002.
Für
das Jahr 2004 rechneten sich die Messungen aufgrund einer
Veröffentlichung von "Rasender Reporter" vom 27.9.2005 bei einer
erfolgten Einsparung von 694.000 Liter Heizöl und 439.000 Kubikmeter Erdgas bei
unveränderten Meßkosten erst, wenn der Liter Heizöl 12.40 € gekostet
hätte.
Was
für M-V gilt, dürfte auch für andere Bundesländer gelten. - Sind wir total
verrückt geworden, daß wir uns diesen nicht zu übertreffenden Schwachsinn
leisten?
Ökonomischer
und ökologischer Raubbau durch sinnlose Tätigkeiten der Schornsteinfeger
Mein
Nachweis der unverantwortlichen flächendeckenden Emissionsmessung verwendet nur
Angaben der Schornsteinfeger. Das heißt aber nicht, daß ich diese Angaben für
bare Münze halte. Erfahrungsgemäß sind alle bisher veröffentlichten Daten der
Schornsteinfeger geschönt. Zwei Beispiele: Um sich bei den auf Sicherheit
besorgten Politikern anzubiedern, ist von unglaublichen 180 Mill. erstellter
Datenmengen die Rede. Die hohe Zahl der CO-Toten in den westlichen Ländern sind
Phantasiewerte, die längstens widerlegt sind. Alles nur, um den unaufhaltsamen
Exodus des dem technischen Fortschritt zum Opfer fallenden Berufes aufzuhalten.
Die lückenlose Aufzählung aller irreführenden Daten würde Seiten füllen.
Fragwürdig
ist der ökologische Nutzen. Die Messungen finden zumeist außerhalb der
Heizperiode statt. Der Schornsteinfeger benutzt in der Regel längere
Anfahrtswege per PKW. Dessen Spritverbrauch und der Energieverbrauch durch das
Aufheizen der Anlage zehren die eingesparte Energie größtenteils, wenn nicht in
vollem Umfang, wieder auf.
Warum wird der unter äußerst günstigen Bedingungen betriebene Heizkessel öfter kontrolliert als der unter extremen Bedingungen betriebene PKW? Umgekehrt wäre sinnvoller.