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26.7.03 Schade, dass Ihr alle über einen Kamm schert.
Ich weiß, diese Zeilen werden
nie veröffentlicht, aber ich schreibe sie trotzdem. Mein Schornsteinfeger
leistet eine gute Arbeit. Und wenn manch einer von euch sich so Mühe geben
würde und nach der Messung und Schornsteinreinigung, was übrigens im Schnitt 30
Minuten dauert, das Haus verlässt, hat er sein Geld ehrlich verdient. Und
freundlich ist er leider auch noch. Manch ein Installateur müsste sich
schämen, wenn er eine Wartung kassiert, die weit mehr kostet. Die Heizungen
sind doch so sauber und sicher, warum kommt der Installateur dann jedes
Jahr?? Und ich glaube, Ihr solltet euch auch mal auf ein Dach bewegen. Oder
mal im Medizinbuch nachschauen, was die Verbrennungsrückstände bewirken. Und
nicht alles ist CO 2 oder Wasserdampf. Vielleicht solltet Ihr mal fair mit Eurem
Schwarzen reden und nicht von Beginn an auf Kriegsfuß stehen. Und sachlich
bleiben. Wie gesagt, ich bin sicher, dass meine Erlebnisse mit dem Schwarzen
Mann nicht veröffentlicht werden, denn die passen nicht in Eure
Kriegsführung. Schöne Grüße von Schildi 3 ------------------- 29.7.03 Hallo Herr Schildi 3 oder wie Sie sonst auch
heißen mögen, ich melde mich mal auf Ihr Schreiben bzw. email !!
Es gibt bestimmt gute und
ehrlich Schornsteinfeger, selbst ich kenne ein - zwei die es mit Ihrer Arbeit
gut und ehrlich meinen und auch dementsprechend ausüben, aber dass Sie von
Ihrer Organisation so unter "Druck" gestellt /gesetzt werden, dass
auch Sie selbst an dem schwarzen System zweifeln bzw. müssen, dass sagt doch
schon einiges oder etwa nicht ??? !!!! Wenn Sie aber so über die Handwerker herziehen
muss ich einiges klarstellen:
Schauen sie sich mal die Kosten und Auslagen
eines Handwerksbetriebs der in Konkurrenz steht mit den Kosten eines
Schornsteinfegerbetriebes an! Wir Handwerker haben kein A9 Gehalt und der
schwarze Mann hat keine Konkurrenz bzw. Kosten wie wir Handwerker!!! Der
schwarze Mann weiß schon am Anfang des Jahres was er am Ende des Jahres
verdient hat!!!! 2. Sie werden auch nicht von Ihren Kunden
gedrückt, gehandelt und gefeilscht und auch mal nicht bezahlt, kein Risiko
usw. und haben Ihre sichere Rente!!! Aber NICHT verdient! 3. Wir Handwerker schämen uns bestimmt, aber
über unseren tiefen Stundenlöhne, dem entgangenen Gewinn am Ende des Jahres,
die vielen Stunden die wir oft für NIX machen, die Hunderte von Angeboten die
wir machen, und keiner bezahlt unsere Zeit, wohl aber die des schwarzen
Mannes - denn er stellt Sie in seiner Gebührenordnung jedem in Rechnung; dann
die unzähligen Wochenenddienste im Winter, sonst würde manchem der Arsch
eingefrieren!! Sorry, aber es ist doch so!! 4. Die Heizungen funktionieren so, weil Sie eben
regelmäßig durch die Fachfirma gewartet werden, obwohl es auch bei uns
Handwerkern, schwarze Schafe gibt!! Aber daran ist auch viel der das Beste,
usw. ..... aber kosten darf es ja NIX!!! Oder sind Sie da anderer Meinung?? 5. Ich bewege mich seit über 16 Jahren auf
Dächern, da ich Solaranlagen einbaue ... für mich nichts Neues!!! Aber soll ich Ihnen mal erzählen, wie oft ich
in der Vergangenheit rausgefahren bin, nur weil der schwarze Mann sein
Handwerk nicht versteht:
1. Er verstellt regelmäßig die
Regelung, sagt aber nichts dem Kunden und weiß angeblich später von NIX. 2. Er verliert die Stöpsel der Abgasleitung,
sagt aber nichts dem Kunden und weiß angeblich später von NIX. 3. Er beschädigt die Reinigungsöffnungen an den
Putztüren, sagt aber nichts dem Kunden und weiß angeblich später von NIX. 4. Er geht angeblich unter das Dach reinigen,
aber wenn wir einen Kesseltausch mit Kaminsanierung bei einem Kunden machen,
mussten wir so oft feststellen, dass unter dem Dach in den letzten Jahren
unmöglich eine Kamintür geöffnet worden ist, denn ich habe persönlich schon
diese Reinigungsöffnung mit dem Stemmeisen aufbrechen müssen!!! 5. Sachlich bin ich schon immer mit meinem BZSFM
umgegangen!!! Aber er selbst konnte mir bis heute noch nicht erklären, warum
er meine Gasbrennwertanlage jedes Jahr reinigen will, obwohl doch
nachweislich keine Rückstände da sind! Wie oft mussten wir bei einer Kaminsanierung
eimerweise den Dreck im Kamin entsorgen, obwohl nachweislich jedes Jahr durch
den Feger angeblich gereinigt wurde! Da kann ich nur lachen, welch eine Augenwischerei
diese Organisation betreibt! Ich gehe sogar noch einen Schritt weiter: Bei
zwei gleichen Anlagen von mir pers. gebaut, im gleichen Bundesland, im
gleichen Kreis, nur 4 km von einander entfernt, aber zwei verschiedene
Kehrbezirke, sind verschiedene Kehrmethoden und verschiedene Kehrgebühren
vorhanden!!! Wenn man die Schwarzen darauf anspricht, kann keiner sagen
warum!!! Es ist eine Schande und Abzockerei
sondergleichen!!!!!!!!!!!!!! Ich persönliche hoffe, dass diese Schweinerei
bald aufhört und dass hat NIX mit Kriegsführung und dergl. zu tun, denn das
ist Betrug und der muss bestraft werden!!! Ein verärgerter Handwerksmeister, der sich
solche Unverschämtheiten, Betrügereien etc. nicht mehr bieten lassen will! So und jetzt können Sie denken was Sie wollen,
aber hoffentlich werden diese Betrüger bald entlarvt!!!
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Der folgende Text fand sich im Gästebuch: Wie die Deutschen die Einheit erlangen. Auf
Kosten der rußigen Beutelschneider, die wir danach loswerden.
Ist ein Volk politisch 45 Jahre
lang getrennt gewesen, der östliche Teil seit 1933 unter zwei Diktaturen
verharrend, der westliche Teil in den letzten 45 Jahren in einem
demokratischen Staate lebend, braucht es lange bis zur völligen Angleichung.
Um dies zu beschleunigen, gibt es verschiedene Methoden. Eine zunächst
erfolgversprechende, die wirtschaftliche Angleichung, funktionierte nur
unvollkommen und dauert ewig. Da bedarf es anderer Mittel. Diktaturen setzen
auf Feindbilder, um die Massen bei der Stange zu halten. Bei den Nazis waren
es während des Krieges die plutokratischen Engländer, die DDR rieb sich von
Anfang an am westlichen Kapitalismus. Aber heute geht ein Gespenst um in Deutschland,
das ein jeder haßt, das seine schwarzen Schatten wirft: das
Schornsteinfegermonopol, ein übles Überbleibsel der Nazis. Das ist unser
gemeinsames Feindbild. Jeder sparsame Hausbesitzer leidet unter seinen hohen Kosten
und fühlt sich gedemütigt, wir im Osten wie im Westen. Auch die Mieter leiden
unter den hohen Wohnnebenkosten. Ein Wunder ist geschehen. Wer hätte gedacht,
daß dieses uns eint, dieses verhaßte Schornsteinfegermonopol. Alle bisherigen
Gegensätze werden vergessen sein. Wir alle wollen nur das eine: Weg mit dem
Humbug der rußigen Beutelschneider, hin zur Selbstbestimmung eines jeden von
uns. Weg mit den geschmierten Beamten und Politikern, hin zu freien
Heizungsbauerhandwerkern, die man daran hinderte, für unsere Sicherheit
gerade zu stehen. Deutschland brennt nicht ab. Deutschland vergiftet sich
nicht an Kohlenmonoxid. Deutschland taucht auf aus dem dunklen Schatten, der
ihm die Sonne nahm und es mit nutzlosen Zwängen knebelte. Andere nutzlose
Schatten werden auch noch fallen. Deutschland glaubt wieder an seine Zukunft,
die ihm engstirnige Bürokraten verbauten. Deutschland lebt freier ohne die
schwarzen Schmarotzer samt den sie beschützenden korrupten Beamten in den
Ministerien, Ordnungsämtern und auf der Richterbank. Wir sind uns einig! Wir
sind das Volk! |
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Autor: Prof. Wellhausen Analyse einer Kehrgebührenrechnung Obwohl dem Schornsteinfeger ausdrücklich
versichert wurde, daß die fraglichen zwei Kamine kaum benutzt wurden und die
Schornsteine daher keiner Kehrung bedürften, mußten sie laut Vorschrift
jährlich mindestens einmal zwangsgekehrt werden. Der ganze Vorgang, Leiter
anlegen, aufs Dach steigen, kehren und heruntersteigen, dauerte keine fünf
Minuten. Das Ergebnis eines Schornsteines wurde
aufgefangen. Es war ein Gemisch aus Ruß und Mörtelsand von 35 g mit einem
Volumen von 45 cm3, was, verteilt auf die Innenfläche des Schornsteins, einer
Schichtdicke von 0,3 mm entspricht. In der Rechnung wird mit AW = Arbeitswerten
abgerechnet. Ein AW, so erfährt man, ist gleich 0,62 Euro, obwohl in der
Gebüh- renordnung nur 0,60 Euro steht. Hier findet der erstaunte Bür- ger
auch, was ein AW eigentlich ist, nämlich eine Minute. Das hat seinen Grund. So schreibt die Gebührenordnung z.B. für eine
Kehrung 3,68 AW vor. Würde dort 3,68 Minuten oder 3 Minuten und 40,8 Sekunden
stehen, würden sich so manche Bürger kaputtlachen. Um ihnen das zu ersparen,
hat man (sicher freundlicherweise) die AW's erfunden. Aber wie kommt man auf so genaue und lange
Zeiten, wo doch die Kehrung eines Schornsteins nicht mal eine Minute dauert?
Auch das läßt sich ganz einfach erklären: rein willkürlich. Ja, die ganze
Gebührenordnung entpuppt sich als reine Willkür, wenn man mit Erstaunen
wahrnimmt, daß für die Arbeit von 5 Mi- nuten eine zweimalige Kehrgebühr von
je 3,68 AW (3 Min. 40,8 Sek.), eine wundersame Begehung von 10,43 AW (10 Min.
25,8 Sek.) und eine durch nichts zu begründende Verwaltungsgrundge- bühr von
19,94 AW (19 Min. 56,4 Sek.), also insgesamt von 37,73 AW (37 Min. 43,8 Sek.)
anfällt. Die Verschleierung der Gebührenfestlegung durch
die Arbeits- werte und die Genauigkeit von Bruchteilen einer Sekunde für
grobe Tätigkeiten läßt darauf schließen, daß der Bürger hier vorsätzlich und
bewußt über den Wert der sinnlosen Arbeiten des Schornsteinfegers getäuscht
werden soll. Für diese Gebüh- renordnung ist das Land Niedersachsen
verantwortlich. Jeder, der in der freien Wirtschaft eine solche
Rechnung stellen würde, würde als Betrüger bezeichnet. Warum kann sich das
Schornsteinfegerunwesen das mit staatlicher Hilfe heraus- nehmen, und keiner
findet etwas dabei? Ganz einfach: Zu seinem Glück gibt's den
Schornsteinfeger! |
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Todesursachenstatistik
Vom Statistischem Bundesamt
entnommen und von der Gasversorgung Westerwald erstellt. Im Jahre 1998 ereigneten sich in der ges. BRD
19.673 tödliche Unfälle. 1. Davon im Straßenverkehr 7.803 entspricht
40,0% 2. Davon in Haushalten 5.580 entspricht 28,0% 3. Davon elektr. Strom 137 entspricht 0,7% 4. Davon Explosionsfähigen Gasen 22 entspricht
0,1% 5. Davon sonstige Unfälle 6.123 entspricht 31,2%
Zusatz: Lt. Bericht der RZ. Zeitung 140.000 entspricht
über 7 mal mehr Rauchertode, als alle Unfalltode welche vom Statistischen
Bundesamt ermittelt wurden. Diese Tode waren gute Steuerzahler! Da der
Bundesfinanzminister die Zigarettenpackung um 1,0 € erhöhen wollte und dann
doch auf einen niedrigeren Preis umschwenkte, weil zu befürchteten ist, dass
ein nachlassen der Raucherei zu Steuerausfälle führte. Aus diesem Grunde wird
die Steuer scheibchenweise erhöht. Solche Maßnahmen könnte man auch mit Mord
in Raten bezeichnen, wo die Folgen doch bekannt sind. Außerdem sind
Wohnungsbrände ebenfalls durch Unaufmerksamkeit beim Rauchen entstanden. Die
5.580 Tode in Haushalten, wurden teilweise durch Rauchen verursacht. Es ist gerade zu grotesk, dass bei
Heizungsanlagen ein solches Spektakel von Bundes- u. Länderregierungen in
Verbindung mit den BSM vollzogen wird, bei welchen keine Todesfälle
stattgefunden haben, denn alle 22 Tode sind nachweislich wegen Manipulationen,
Montagefehler u. Selbsttötung entstanden, jedoch nicht durch die
Heizungsanlage, bzw. die Feuerstätte. Bei ölbefeuerten Heizungsanlagen waren noch nie
Todesfälle zu beklagen! Diese Tatsachen hat auch das OVG so gesehen und
nannte "dringende Gefahren für die öffentliche Sicherheit", was
nichts mit Heizungsanlagen, welche mit Gas oder Öl betrieben werden,
gemeinsames besitzen Die Schornsteinfegermaßnahmen kosten die
Betreiber pro Jahr etwa 1,9 Mrd. €. Nutzen für die Feuerstättenbetreiber 0,0% Lt. Jahresbericht des Innungsverbandes der
Schornsteinfeger wurden bei der jährlichen Datenerhebung im Jahre 2001 = 180
Mio. Daten erhoben. Gem. dem vg. Bericht wurden 16 Mio. Heizungsanlagen
inspiziert. Dies würde bedeuten: 11,25 Daten pro Anlage. Da aber pro Anlage
max. 7 Daten anfallen, sind die weiteren aus der Intimsphäre der Betreiber. |
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Autor: Dr.M.Rettenberger Agenda
2003("was gemacht werden muß")
a: Schornsteinfeger behandeln
wie Straßenkehrer, d.h. nur was schmutzig ist muß auch gekehrt werden. b: Deutsche Schornsteinfeger behandeln wie
Schornsteinfeger sonst überall auf der globalisierten Welt behandelt werden.
D.h. nicht die Behörde schreibt vor, sondern der Kehrerer bemüht sich um
Kundenzufriedenheit. (Sowas funktioniert natürlich nicht per Verordnung oder
mit getürkten Mängelberichten!) c: Schornsteinfegerei endlich so behandeln wie
TÜV und ASU, d.h. der "Kunde" wählt den Dienstleister und damit was
er für sein Geld bekommt. Damit wird es endlich preiswert! d: Energiebewusste Bürger mit hochmodernen
Heizungsanlagen für Ihre Bemühungen belohnen und nicht mit dem schwarzen
Abzocker bestrafen. e: Mehrfach sensorgesteuerte, rund um die Uhr
sichere Heizungen fördern und in die ganze Welt exportieren. f:... |
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Die Allerwenigsten scheren sich um
Schornsteinfegergesetze und Emissionsschutzgesetze, die der Bund macht.
Daneben strickt auch noch jedes Bundesland seine eigene KÜO, was Kehr- und
Überprüfungsordnung heißt. Diejenigen, die sich mit diesem Gesetzesdschungel
ernsthaft auseinandersetzen wollen, schlagen ein Buch mit sieben Siegeln auf
und passen schnell. Wer sich Sonnenkollektoren aufs Dach pflastert
oder sich eine Wärmepumpe zulegt, spart Öl oder Gas. Dies muss belohnt
werden: Also befreit der Bund diese Leute von der jährlichen
Emissionsmessung. Das hat natürlich Konsequenzen für die Schornsteinfeger.
Denen geht nämlich das Geld für die Messung flöten. Doch den Ländern ist an der Zufriedenheit ihrer
Schornsteinfegerlein mehr gelegen als an menschlicher Vernunft; selbst wenn
es um Gesetze geht. Deshalb schufen sie einträgliche Trostpflästerchen für
dieselben. Dazu genügt eine neue Verordnung, die am Parlament vorbei erlassen
wird. Wie das gemeine Volk damit zurechtkommt, zeigen zwei der folgenden
Dialoge zwischen erbosten Hausbesitzern mit ihrem frisch beglückten
Schornsteinfeger. Weitere Dialoge beweisen die Monopolmacht
deutscher Schornsteinfeger. DIALOG 1 in Baden-Württemberg:
"Laut neuer Verordnung muss
ich bei ihnen das Rauchrohr kehren." Wehe dem, der da nicht pariert! Da werden in
Böblingen schnell so 2000 Eurochen Zwangsgeld fällig. Ich glaub' ich werd' verrückt ?! DIALOG 2 im Saarland:
"Von nun an muss ich ihren
Kamin zweimal im Jahr kehren." Ich glaub', jetzt bin ich reif für die
Klapsmühle ?! DIALOG 3 in Hessen:
"Reinigen oder prüfen Sie
den Kamin gleich mit, dann stören Sie mich erst nächstes Jahr wieder." Keine Antwort, denn nun war ich sprachlos. Das Vorstehende ist nicht etwa ein Witz, sondern
die volle traurige Wahrheit und es ist mir tatsächlich Ende Januar so
passiert. Dazu ein Zitat aus dem Flugblatt, herausgegeben
vom Zentralinnungsverband (ZIV) anlässlich der Zertifizierung: Originalton ZIV: DIALOG 4 in Hessen:
Abnahme einer modernisierten
Ölheizung: Die vorstehende Abnahme kostete mich 232 DM
und war in knapp 20 Minuten erledigt. Um die Illusion eines Marktes vorzutäuschen,
nennt der Zentralinnungsverband der Schornsteinfeger sein Monopol
beschönigend: "Geschlossener Markt". So ist es nun in einem "Geschlossenen
Markt": Der Bürger bezahlt nicht nur für unsinnige und überflüssige
"Dienstleistungen" überhöhte Gebühren, sondern auch für die
Befriedigung von Ansprüchen einer staatlich privilegierten Kaste. DIALOG 5 in Hessen:
Zwecks Verhinderung einer Doppelmessung.
- Diesmal müssen wir alles
machen. Nun wurde es mir völlig zu bunt und ich habe
den belehrenden Herrn gebeten mein Haus zu verlassen.
Auf den Meßprotokollen stand
kein Hinweis auf die Aufbewahrungsfrist. Der Herr kannte seine eigenen
Formulare nicht. Formulare, die er Tag für Tag ausfüllt. Während des Dialogs
"prüfte" der mitgekommene Azubi den Kamin. Der Kamin wurde mangels
Verschmutzung nicht gekehrt. Dies geschah im September 2002. DIALOG 6 in Brandenburg:
Nicht im Heizraum, sondern vor der Wohnungstür
stehen zwei junge Schornsteinfeger.
"Wir möchten bei ihnen die
Badezimmerentlüftung kontrollieren!" Ich gab auf!
Wenn der Vermieter sich
derartiges bieten lässt, soll er ruhig dafür blechen. Bei der hohen Miete ist
das auch noch mit drin. Halt! Auch solcher Unfug treibt die Mieten hoch!
Dies geschah im Oktober 2002. DIALOG 7 in Hessen:
Während der Reinigung eines sauberen
Kaminrohres.
"Nun sind Sie mit Ihrem
Kollegen auf das Dach geklettert, und haben zu zweit in den Kamin geschaut.
Und seit 5 Jahren haben Sie zum ersten Mal wieder Ihre Bürste im Kamin
versenkt. Warum entfernen Sie nicht den Ruß, nachdem Sie die Kamintüre
geöffnet haben?" Die Reinigung des sauberen Rohres, dauerte,
einschließlich des Dachaufstiegs, 8 Minuten und kostete 28,39 Euro. Dies ist eine wahre Geschichte, die sich am
10.Juli 2003 so zugetragen hat. |
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Rolf Kästner Ich möchte Ihnen von einem Problem berichten,
dass beim Erfüllen der neuen immissionsrechtlichen Anforderungen von Öl- und
Gasfeuerungsanlagen mit einer Nennwärmeleistung von 4 - 11 kw, auf mich als
Hauseigentümer zukam und bei dessen plötzlicher Lösung sich mir die
Nackenhaare aufstellen, da meiner Meinung nach, unter dem Deckmantel des
Umweltschutzes, nur der Bürger abgezockt wird.
Am 10.04.01 stellte ich fest, dass die
Feuerstätte meiner Wohnung nur noch bis zum 01.11.01 auf Grund des zu hohen
Abgasverlustes betrieben werden darf. AV= 19 % Die Feuerstätte im EG
erfüllte die vorgegebene Norm lt. Einstufungsmessung vom 11.11.98 noch bis
zum 01.11.2004. Der Kaminzug betrug im EG 16 Pa und im OG 11 Pa, bei
18° Raumtemperatur, Eigentlich ideale Kaminzugwerte, so dass
ich nicht davon ausging eine Kaminsanierung durchführen zu müssen. Am 10.05.01 erinnerte mich das Landratsam
Balingen schriftlich an Einhaltung der immissionsrechtlichen Anforderungen
meiner Heizungsanlage. Ein Weiterbe- trieb nach dem 01.11.01 könnte untersagt
werden und stellt eine Ordnungswidrig- keit dar, die mit einem Bußgeld
geahndet werden kann. Zuerst ließ ich also den zuständigen
Bezirksschornsteinfeger H. Koschine aus Meß-stetten kommen, um zu erfahren ob
eine Schornsteinsanierung notwendig wird. Ich wollte nicht den gleichen
Fehler machen wie mein Nachbar vor 3 Jahren, der erst neue Öfen einbauen ließ
und diese dann, wegen der vom Schornsteinfeger angewie-senen Kaminsanierung,
wieder aus- und einbauen lassen musste. Dieser berechnete den vorhandenen
Schornstein mit den von den Ofenherstellern "Schrag" bzw. "
Buderus " vorgegebenen Parametern und stellte fest, eine
Quer-schnittsverminderung des Schornstein muss lt. seiner Berechnung vom
25.04.01 gemacht werden, da Rauchgasgeschwindigkeit und Abgastemperatur sonst
zu niedrig wären. Er machte keine Angaben, wie der Schornstein im
Durchmesser, bzw. in der Höhe verändert werden muss. Bei einem Messebesuch in Balingen hatte ich mich
über Kaminsanierungsfirmen und Kachelofenölheizeinsatzhersteller informiert. Ich ließ mir Angebote von bekannten
Sanierungsfirmen machen und erlebte die erste Überraschung. Jede Firma kam zu
einen anderen Ergebnis wie der Schorn- stein auszusehen hatte. Eine musste
lt. Berechnung sogar einen Ventilator in den Schornstein einbauen um auf den
geforderten Kaminzug zu kommen. Eigentlich un- denkbar, war doch der Kaminzug
38 Jahre lang ausreichend. Die Lösung für die Ausführung des Schornsteins
kam in Form des Angebotes am 08.06.01 und sah vor, eine Kaminsanierung mit
feuchteunempfindlichem Edelstahl-rohr d 160mm, den Einbau eines
"Schrag-Ölheizeinsatzes Typ TV 15 S mit dem Ölbrenner IHS 2000 / 9 kw .
Eine Schornsteinerhöhung war nach den überarbeiteten Berechnungen der
Heizungs- , sowie der Sanierungsfirma nicht mehr notwendig, wie im ersten
Angebot vom 02.05.01 gefordert, da der Schornsteinzug auch so ausrei-chen
würde. Am 09.06.01 erhielt ich ein Schreiben vom
Schornsteinfeger, dass nach seiner Be- rechnung der Schornstein um einen
Meter verlängert werden muss, um den erforderlichen Förderdruck zu
erreichen. Nun verstand ich gar nichts mehr, hatte ich doch
mit der Lösung meines Problems zwei Firmen beauftragt, die schon lange solche
Aufträge ausführen und somit über genügend praktische Erfahrung verfügen
sollten. Ein Anruf bei der Sanierungsfirma brachte dann Aufklärung.
Letztendlich läge die Entscheidung über die Ausführung beim Schornsteinfeger.
Eine Messung des Heizungsbauers beim
Probebetrieb am 22.06.01 ergab, dass der Schornsteinzug wie vorausgesagt im
Erdgeschoss um das 3-fache und im 1.OG um das 2-fache zu hoch war. Dadurch
konnten beide Brenner nicht so eingestellt wer-den, dass die geforderten
Immissionswerte erreicht werden. Die Abgasverluste war-en höher als vorher.
Der Heizungsbauer gab zu bedenken, da die Luftzufuhr für den Brenner im EG
von ihm so stark gedrosselt werden musste, könnte es zu Verpuff-ungen kommen.
Außerdem würde sich der Zug in den Wintermonaten noch erhöhen. Jetzt war der Schornsteinfeger gefragt. Am
25.06.01 früh 8.00 Uhr wurde von ihm eine Messung durchgeführt und er sagte
wörtlich "So schlecht sind die Werte doch gar nicht, das kann man so
lassen" und er hätte die Anlage auch abgenommen. Damit war ich nicht einverstanden. Man baut doch
keinen Schornstein erst höher, um dann mit Nebenluftöffnungen den Zug wieder
zu verringern. Um den Zug, wie vom Schornsteinfeger vorgegeben zu erhöhen,
sollte ich 250,-DM mehr bezahlen und nun sollte ich um ihn wieder zu
verringen noch einmal Geld ausgeben. Dazu kommt, dass der Einbau lt. Aussage
des Heizungsbauers technisch so nicht möglich ist. Beide verglichen jetzt ihre Berechnungen und
fanden heraus, dass es durch Unter- schiede in der Einbeziehung des
Nachheizkastens zu den unterschiedlichen Berech- nungsergebnissen kommt. Der
Heizungsbauer schlug deshalb vor, beim Ofenherstel-ler "Schrag"
nachzufragen, welches Maß denn nun für die Berechnung richtig sei, da ich ja
nicht der Einzige wäre der in nächster Zeit seine Heizungsanlage erneuern
müsste. Obwohl ich bei dieser Firma mehrmals selbst anrief bzw. zwei
Faxanfragen machte, bekam ich lediglich einmal gesagt dass das Problem mit
der Heizungsbaufirma geklärt würde. Diese wartete aber ebenfalls bis zum
10.09.01 auf eine Antwort. (11 Wochen) Nach Rückfragen des Heizungsbauers bei der Firma
welche die PC- Programme zur Berechnung der Schornsteine schreibt, stellte
sich heraus, dass es eigentlich gar kein spezielles Programm für
Kachelofeneinsätze gibt, sondern dass dafür das glei-che Programm wie für
Heizkessel verwendet wird, obwohl die aber ganz andere Anforderungen an die
Kamingestaltung stellen. Wir einigten uns am 25.06.01, dass die
Heizungsanlage bis zum Beginn der Heizungsperiode ohne Abnahmebescheinigung
in Betrieb genommen werden kann. Dann soll ein Vor-Ort-Termin mit allen
Beteiligten (Schrag, Müller & Schwarz, Silbernagl, Koschine )
stattfinden, um eine Lösung zu finden. Am 21.07.01 teilte ich dem zuständigen
Landratsamt mit, dass ich mit dem Einbau des Ofens und der Sanierung des
Schornsteins meinen Teil zur Einhaltung des Ge- setzes getan habe und
schilderte ebenfalls die dabei aufgetretenen Probleme. Daraufhin teilte mir
der zuständige Sachbearbeiter H. Sauter am 23.07.01 mit, dass ich diese nicht
abgenommene Feuerstelle nicht betreiben darf. Er würde sich mit dem zuständigen
Schornsteinfeger deswegen in Verbindung setzen. Daraufhin bekam ich am 08.08.01 ein Schreiben
vom Schornsteinfeger, in dem er mir mitteilt, dass, Zitat : "Der zu
starke Unterdruck am Wärmeerzeuger im EG bis zum 31.08.01 zu beheben ist und
erst dann eine Abnahmebescheinigung ausgestellt und damit auch die
Inbetriebnahme erfolgen kann." . Wie ich das machen sollte wurde mir
nicht gesagt. Außerdem war ja nicht nur im EG der Unterdruck zu hoch, sondern
auch im OG, wie die Messungen am 25.06.01 ergaben. Da mir auch das zuständige Landratsamt bzw. das
Bauamt der Stadt Albstadt nicht helfen wollte mein Problem zu lösen,
unterrichtete ich am 08.08.01 das Umwelt-ministerium in Stuttgart. Von dort
wurde mir mitgeteilt, dass für diese Angelegenheit das Wirtschaftsministerium
zuständig sei. Mein Schreiben wurde von H. Dr. Mezger dorthin weitergeleitet.
Weil ich nach 4 Wochen auch von dort nichts hörte, rief ich am 05.09.01 dort
an. Der zuständige Sachbearbeiter H. Batzing besorgte sich mein Schreiben und
wies den Schornsteinfeger an, sich mit mir in Verbindung zu setzen. Seit dem
wurde ich regelmäßig von H. Batzing aus Stuttgart angerufen, ob sich der
Schornsteinfeger bei mir gemeldet hat. Leider musste ich eine Woche lang
immer verneinen. Am 12.09.01 rief ich noch einmal beim Wirtschaftsministerium
an und teil- te H. Batzing mit, dass ich jetzt einen Rechtsanwalt und das
ZDF-Magazin "WISO" einschalten werde. Er setzte sich sofort mit dem
Schornsteinfeger in Verbindung, verwies ihn nochmals auf seine
Sachverständigenaufgabe und plötzlich wurde die Kaminerhöhung vom Schornsteinfeger
persönlich demontiert. Er hätte jetzt von der Fa. Schrag erst erfahren,
dass der minimalste Förderdruck nur 3mbar betragen muss und deshalb könnte
man nun auf diese Erhöhung verzichten. Eine neue Berechnung legte er nicht
vor, verlangte diese aber vom Heizungsbauer. Am 13.09.01 kamen Heizungsbauer und
Schornsteinfeger um nach der Demontage der Kaminerhöhung erneut Messungen
durchzuführen. Der Kaminzug war immer noch zu hoch, so dass die geforderten
Werte durch die Einstellungsmöglichkeiten am Ofen selbst, vom Heizungsbauer
nicht erreicht wurden. Der Vorschlag der Fa. Schrag, die sich nun auch mit
dem Heizungsbauer in Verbindung gesetzt hatte, im Ofen EG eine 3-fach Glocke
einzubauen, wurde nicht realisiert. Es wurde noch einmal die Möglichkeit für
den Einbau von Nebenlufteinrichtungen überprüft, man kam aber zum gleichen
Ergebnis wie beim ersten Termin, von mir abgelehnt, weil durch eine richtige
Berechnung nicht notwendig und baulich unmöglich. Der Schornsteinfeger schlug
vor, den Vororttermin mit allen an der Baumaßnahme beteiligten am 19.09.01 zu
machen. Ich forderte eine schriftliche
Abnahmebescheinigung vom Schornsteinfeger, um die Anlage wenigstens offiziell
betreiben zu dürfen, wenn auch mit immissionsrechtlichen Mängeln. Die Bestätigung des Vorort-Termins am 19.09.01
um 16.00 Uhr, erhielt ich von H. Koschine. Die geforderte Abnahmebescheinigung erhielt ich
am 17.09.01. Sie sagte aus, dass der Brenner im EG auf 8 Pa und der Brenner
Im OG auf 3 Pa Förderdruck einzustellen ist, dieser Wert ist ein nicht
messbarer, ich weis also nicht wie der Heizungsbauer diesen einstellen soll. Die von den Firmen und vom Kaminfeger
gemachten Kaminberechnungen waren also alle falsch, zugegeben wurde das aber
erst als ich "Wiso" und einen Anwalt ins Spiel brachte. Auch die
Fa. Schrag reagierte erst danach, denn sonst hätten ja den Firmen bzw. dem
Kaminfeger die neuen Zahlen für für die von ihr hergestellten Geräte, schon
eher zur Verfügung gestanden. Beim
Vororttermin waren anwesend: H. Silbernagl, sein Sohn, H. Rauhut von der Fa.
Schrag, H. Müller jn. und H. Kugler von der Fa. Müller & Schwarz, H.
Koschine Bezirksschornsteinfegermeister, H. Bosch vereidigter
Sachverständiger für das Schornsteinfegerhandwerk, H. Kästner erbrachte
folgendes Ergebnis : Schon am 20.09.01 meldete H. Bosch dem
Ministerium, dass der Fall jetzt abge-schlossen sei. Der Meinung war ich
überhaupt nicht, es lagen ja noch gar keine neuen Messergebnisse vor. Dies teilte ich H. Batzing am 21.09. per Telefon
auch mit und er stimmte mir zu, dass erst die Messergebnisse abgewartet
werden müssen. Am 26.09.01 erhielt ich die überarbeitete
Berechnung des Kamins, mit dem Ergebnis dass er so in Ordnung sei, was ich
aber nicht nachvollziehen kann, denn der Zug ist ja immer noch zu hoch, wie
die Messungen vom 13.09.01 ergaben. Am 08.10.01 baute Fa. Silbernagl die von der Fa.
Schrag gelieferten Teile (3-fachGlocke, Nachheizkasten Typ M 2,
Staublechstreifen für Doppelrohrbogen ) ein. Nicht geliefert wurden der 6 kw
Lüfter sowie die geänderte Stauscheibe. Warum konnte Fa. Silbernagl nicht
beantworten. Die Messungen erfolgten am 09.10.01 um 18.00 Uhr und brachten
folgendes Ergebnis: EG:
Kaminzug 22 Pa // Abgasverlust 16,6 % Zu geringer CO 2 - Gehalt 6,1 % im EG kommt von
zu hohem Kaminzug. Am 10.10.01 informierte ich H. Koschine sowie H.
Bosch von den gescheiterten Maßnahmen und fragte nach wie lange noch versucht
wird am Ofen herumzubasteln und warum nicht endlich der Kaminquerschnitt
vergrößert wird. Gleiches teilte ich H. Batzing vom WM mit, mit
der Bitte eine Querschnittsver- größerung durchzusetzen. (bis zum 22.11. kein
Kontakt) Am 15.10.01 schrieb mir H. Koschine, dass nach
Aussage der Fa. Schrag jetzt Fa. Silbernagl die geänderte Stauscheibe
einbaut, sowie im EG die Ölmenge nach- misst . Sollte durch diese Maßnahmen
der Abgasverlust nicht auf die geforderten 11% eingestellt werden können,
wird ein Werkskundendienst der Fa. Schrag dies versuchen. Am 18.10.01 rief ich H. Rauhhut von der Fa.
Schrag an um nachzufragen wie lange sie noch Änderungen am Ofen vornehmen
wollen. H. Rauhhut teilte mir mit, dass nun doch noch ein 6 kw Lüfter und
eine geänderte Stauscheibe eingebaut werden. Außerdem müsste noch eine
Dichtheits- und Ölmengenmessug durchgeführt werden. Er bestätigte den Einsatz
des Werkskundendiestes bei nicht erreichen des Abgasverlustes. Die Frage ob
der Ofen mit so vielen eingebauten Fremdteilen überhaupt noch der Norm
entspricht, also auch technisch abgenommen ist, was ich bezweifle, wurde von
ihm mit " das ist schon in Ordnung " beantwortet. Am 25.10.01 schilderte ich das Geschehene dem
Wirtschaftsministerium der BRD, erhielt aber bis jetzt keine Antwort. Am 02.11. baute Fa. Silbernagl den 6 kw Lüfter
und die d 50 mm Stauscheibe ein. Neue Messungen ergaben einen Kaminzug von 28
Pa und einen Abgasverlust von 11,5%. Die Stauscheibe wurde sofort wieder
ausgebaut, weil die Verstopfungsgefahr durch Rußablagerungen nach Meinung des
Heizungsbauers viel zu groß ist. Die Messergebnisse wurden von der Fa.
Silbernagl der Fa. Schrag gemeldet. Am 03.11.01 forderte ich die Fa. Schrag per Fax
auf den Originalzustand des Ofens wieder herzustellen, oder mir eine
Abnahmebescheinigung, in der alle Veränderung-en am Ofen eingetragen sind, zu
schicken. Keine Antwort. Am 06.11. teilte mir H. Koschine in einem
Telefongespräch mit, dass lt. Rücksprache mit H. Rauhut von der Fa. Schrag
die Werte jetzt in Ordnung seien. Trotzdem schickt die Fa. Schrag noch einen
Werksmonteur. Termin unbekannt! Am 07.11. teilte ich der Fa. Schrag per Fax mein
Unverständnis über die Aussage gegenüber dem Kaminfeger mit. Keine
Antwort. Am 12.11. führt Fa. Silbernagl im Auftrag der
Fa. Schrag erneut Messungen am Ofen im EG durch. Kaminzug 28 Pa,
Abgasverlust 12,1% Außentemp. 3° Am 18.11. schilderte ich die Sachlage in einem
Brief H. Trittin Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz u.
Reaktorsicherheit Werderscher Markt 1 10117 Berlin. Keine Reaktion Am 23.11. 9.00 Uhr erhielt ich eine Einladung zu
einem Termin bei Fa. Schrag mit Fa. Silbernagl Zugegeben wurde von H. Bosch, dass die von H.
Koschine ausgefüllte Abnahme-bescheinigung vom 13.09. zu der irrtümlichen
Annahme führen kann, der Ofen im EG würde 2004 wieder überprüft. H. Koschine soll geänderte Abnahmebescheinigung
zu schicken. Die Messung dafür erfolgte am 03.12. Noch eine neue Erkenntnis: ein größerer
Querschnitt erhöht den Kaminzug !! Über die Richtigkeit dieser Erkenntnis
wurden sich die Anwesenden nicht einig! Warum ist denn dann das Ergebnis der
Berechnung eine Querschnittsverminderung, eigentlich müsste doch der
Schornstein vergrößert werden. Diese plötzlich angewande Toleranzrechnung, die
meiner Meinung nach nur zum passend machen der Werte dient, zeigt doch wie
geduldig Papier ist und somit Öfen mit bis zu 14,5% gemessenem Abgasverlust
ohne jede Veränderung weiter die Umwelt belasten können. Auf Umweltkongressen
verweisen wir dann aber auf die bei uns schon durchgesetzten 11%. Beispielrechnung von H. Fellmet: Welcher Heizungsbauer der BRD kennt diese Formel
? Der lt. H. Koschine bei der Berechnung so wichtige Wert des Förderdruckes
ist nur ein theoretischer Wert, der überhaupt nicht gemessen werden kann. Auf
Grund dieses theoretischen Wertes wurde aber die Kaminerhöhung gefordert. Am 24.11. Faxe an Landratsamt, Umwelt- und
Wirtschaftsministerium Ba-Wü Über die plötzliche Lösung des Problems, was
eigentlich gar keins war. Am 26.11. Brief vom Wi-Mi Ba-Wü Problem wird zur
Überprüfung an die technische Abteilung des Landesinnungsverbandes des
Schornsteinfegerhandwerks Ba-Wü, In einem Gespräch mit dem zuständigen
Sachbearbeiter am 26.11. wurde mir versichert, dass ich vom Ergebnis
informiert werde. Ich warte heute noch! Am 27.11. H. Koschine führt Messung am Ofen EG
durch und wird mir entsprechen- des Abnahmeprotokoll zu schicken. Am. 05.12.
Gespräch mit ZAK - Mitarbeiterin / H. Silbernagl davon informiert. Am 06.12. berichtigte Abnahmebescheinigung des
H. Koschine ist eingegangen. Am 07.12. Brief vom Bundesumweltministerium in
Bonn, es wird das Bedauern zum Ausdruck gebracht, dass mir wegen fehlender
Zuständigkeit nicht unmittelbar geholfen werden kann.
Am 24.12.01 Faxanfrage bei Schrag nach
versprochener Abnahmebescheinigung. Ich als Laie verstehe einfach nicht, haben
Schornsteinfeger, Ofenbauer und Ka-minsanierer bisher die Messergebnisse nicht
interessiert, Hauptsache Ofen und Schornstein konnten erneuert werden, obwohl
in der Bedienungsanleitung für den Ofen der Firma Schrag darauf hingewiesen
wir, dass ein zu hoher Kaminzug die Lebensdauer des Brennertopfes negativ
beeinflusst. Sonst hätte doch spätestens beim 3. Umbau dem Schornsteinfeger
auffallen müssen, dass der von ihm am PC berechnete Zug bei der
vorgeschriebenen Abnahmemessung immer zu hoch ist und dass die Zahlen des
Ofenherstellers Fa. Schrag, die er für seine Berechnungen nutzt, vielleicht
nicht stimmen. Denn schon die Berechnungen der Schornsteinsanierungsfirma
bzw. des Heizungsbauers wichen ja von seinen ab. Er hätte doch seinen
Vorgesetzten davon informieren müssen, dass irgendetwas nicht stimmen kann.
Statt dessen beharrte er stur und kompromisslos auf seinen Berechnungen und
änderte sein Verhalten erst als ich mit dem Weiterleiten ans Fernsehen
drohte. Für das Nachbarhaus das baugleich ist und die
gleiche Ofenbelegung hat, wurde vor 3 Jahren eine Kaminerhöhung von 2,00 m
errechnet und auch eingebaut. Ich glaube dass auch dort der Kaminzug zu hoch
ist, da der Brennertopf schon einmal ausgetauscht werden musste und dafür ja
wie in der Bedienungsanleitung beschrieben, zu hoher Kaminzug verantwortlich
ist.
Ob Fernsehen oder Presse, beide haben in meinem
Fall das eigentliche Anliegen verfehlt, wichtiger ist wahrscheinlich wie sich
Claudia Schiffers Kind entwickelt. |
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