Neben
den Journalisten steht nun ein weiterer ganzer Berufsstand unter
Generalverdacht der Spitzeltätigkeit für Geheimdienste:
Im Rahmen der "Entnazifizierungsmaßnahmen", erinnerte man sich wieder
der "speziellen" Fähigkeiten der "Schornsteinfeger", und
übernahm die
"Kehrbezirke" einschließlich der "Privilegien" aus dem
"Dritten Reich".
Zusätzlich wurde das "Image" der "Schornsteinfeger" weiter
aufgewertet,
indem sie zum "Glücksbringer" symbolisiert wurden. Auch in der
"DDR"
wurden Schornsteinfeger als Hilfswillige der Stasi benutzt, z.B. zum
Anbringen von Mikrofonen im Kamin in Höhe des gewünschten Stockwerks und
einer entsprechenden Antenne oben am Kamin. Auch aus dem Mittelalter
sind Berichte bekannt, von Kaminkehrern, die für ihren Fürsten
Informationen sammelten. Seltsamerweise nehmen Mitarbeiter der
Innenministerien an den Innungsveranstaltungen und bei Ernennungen zum
"Ehrenschornsteinfeger". teil.
Durch die neuzeitlichen Gas- und Ölheizgeräte beschränkt sich der Zugang
der "Schornsteinfeger" nur noch auf den Heizungsraum und den
Dachboden.
Unter Berücksichtigung, der o.a. Drucksache 14 / 8155 des Deutschen
Bundestages, ist auffällig, daß das Berufsbild der
"Schornsteinfeger",
zum "Gebäudeenergieberater" erweitert wurde, wodurch der
Schornsteinfeger, nun wieder Zugang zum gesamten Wohnbereich bekommt.
Überall in der globalisierten Wirtschaft in der globalisierten
Bundesrepublik wird von freier Markwirtschaft gesprochen und die EU
drängt auf Globalisierung. Jeder Hausbesitzer kann eine Firma seiner
Wahl beauftragen um seinen Gehweg zu reinigen, falls er das nicht selbst
tun will und keinen Hausmeister hat. Seltsamerweise gibt es das
Schornsteinfegermonopol und kein Hausbesitzer kann sich den
Schornsteinfeger seines Vertrauens auswählen. Warum gibt es da keine
Wettbewerbsfreiheit? Hauswirte werden weiterhin keine Möglichkeit haben,
sich einen Schornsteinfeger auszuwählen und etwa einen aus dem
benachbarten Kehrbezirk zu beauftragen. Wettbewerb findet nicht statt.
Heizungsmonteure dürfen die notwendigen Überprüfungen und Messungen
nicht übernehmen, auch wenn sie z.B. im Rahmen eines Wartungsvertrages
ohnehin regelmäßig die Heizungsanlage darauf kontrollieren, welche
Schadstoffe in den Kamin gehen. Nun, es ist alles bisher nur ein von
vielen Seiten geäußerter Verdacht, aber politisch aktive Personen
sollten schon die Augen offen halten und den Kaminkehrer beobachten,
besonders, wenn der Bezirkschornsteinfegermeister selbst kommt um zu
kehren und nicht seine Mitarbeiter schickt.