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Allgemeine Anmerkungen
Laut Umfragen werden Leserbriefe
in Zeitungen und Zeitschriften mit Vorliebe gelesen. Somit sind Leserbriefe
zur Meinungsbildung hervorragend geeignet. Zwar werden nicht alle
eingesandten Leserbriefe in vollem Umfang veröffentlicht. Viele Briefe werden
auch gekürzt und damit entstellt. Deshalb ist es ratsam, sich kurz und
treffend zu fassen. Es finden sich häufig Anknüpfungspunkte, die
dazu dienen können, das überflüssige Gehabe des Schornsteinfegers kritisch
unter die Lupe zu nehmen und einer breiten Öffentlichkeit mitzuteilen. Auch nicht veröffentlichte Leserbriefe verfehlen
ihre Wirkung nicht gänzlich, da sie die ahnungslosen Zeitungsredaktionen mit
dem Schornsteinfegerschwindel konfrontieren. Wer im Verfassen von Leserbriefen nicht geübt
ist, findet im Folgenden vielerlei Anregungen. |
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Paul Theisen 30.5.2008 STN über
Formular Zu dem Artikel
"Hausbesitzer attackieren Schornsteinfeger-Reform" vom 30.5.08 Es wirft ein
schlechtes Licht auf die Bundesregierung, daß sie das
Vertragsverletzungsverfahren der EU dazu benutzt, um die Hausbesitzer
weiterhin zu gängeln. In Zeiten nahezu täglicher Schlagzeilen über
Bespitzelungen sind die von der Schornsteinfegerlobby propagierten 180
Millionen erhobener Daten im Jahr von besonderer Brisanz. Wozu ist der
Jahreszyklus der fragwürdigen Feuerstättenschau von 5 auf 3 1/2 Jahre
geschrumpft? Höchst bemerkenswert ist das Schreiben des Anwalts eines
Bezirksschornsteinfegermeisters an ein Oberverwaltungsgericht: "Damit
greift der Schornsteinfeger unmittelbar in den Datenschutz des einzelnen
Bürgers im Rahmen von Ausnahmeregelungen ein. All dies ist unter öffentlicher
Gewalt zu subsumieren."! In der NS-Zeit
wurde das Schornsteinfegergesetz systemkonform erlassen. Nur strammen Nazis
wurden Kehrbezirke zugeteilt. Im Jahre 1969 ist das Schornsteinfegergesetz
nahezu unverändert novelliert worden. Man sollte die Härte bei der
Durchsetzung der überwiegend nutzlosen Schornsteinfegertätigkeiten nach
diesem Gesichtspunkt beurteilen. Das soll nicht heißen, daß jeder
Schornsteinfeger ein Schnüffler sein muß - wie damals! Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen
Zu Brigitte
Zypries's Artikel "Das Kleid unserer Freiheit" (FAZ vom 21. Mai):
Gustav Heinemann hatte das Gespür dafür, wo den Leuten der Schuh drückt. Es
war ein Ruck, den er wagte. Undenkbar ist, daß der NS-Gegner Heinemann einem
Nazigesetz auf die Sprünge geholfen hätte, was sein um 28 Jahre jüngerer
Nachfolger Horst Ehmke am 15.9.1969 tat. Ehmke hatte keine Bedenken, daß das
Gesetz einer systemrelevanten Verordnung aus dem Jahre 1937, mit geringfügigen
Abweichungen, entsprach. Es trug die Unterschrift von Heinrich Himmler!
Dieser war damals unter Frick Staatssekretär im Reichsinnenministerium. Somit
wurden 1969 die Weichen zum jetzigen, mehrmals novellierten
Schornsteinfegergesetz und Staatsmonopol gestellt. Damals wurden noch
vielfach feste Brennstoffe verheizt. Das hatte zur Folge, daß der Artikel 13
des Grundgesetzes (Hausfriedensbruch) verletzt werden mußte. Denn ohne ein
Kehren des noch anfallenden Rußes drohten die gefürchteten Kaminbrände. Schon in den
fünfziger Jahren begannen sich in der BRD die Öl- und Gasheizkessel
durchzusetzen. Sie hinterlassen so geringe Rückstandsmengen, daß ein
Kaminkehren nur noch marginal erforderlich ist. Eine ausgeklügelte
Sensortechnik überwacht die heute nur noch zugelassenen Anlagen ständig und
signalisiert Abweichungen vom Normalbetrieb. Somit sind auch die punktuellen
Kontrollen der Abgase überflüssig, damit ist eine Verletzung des Artikel 13
unstatthaft. Dennoch mißt der Schornsteinfeger generell die Abgase regelmäßig
und kehrt die sauberen Kamine, auf Neudeutsch Querschnittsüberprüfung. Keiner der
nachfolgenden Regierungen gelang es, diesen Mißstand zu beheben. Hoffnungen
weckte die Regierungserklärung von 2005, wie z.B. "Abbau von Bürokratie
und altbackenen Verordnungen". Petitionen, Beschwerden von Verbänden,
Bürgerinitiativen und Interessengemeinschaften riefen die EU auf den Plan.
Ein Vertragsverletzungsverfahren zwingt die Bundesregierung, das Monopol zu
kippen. Der von ihr kürzlich vorgelegte Gesetzentwurf kompliziert das ganze
noch mehr als bisher. Von Bürgernähe und Entlastung keine Spur. Dafür aber
Zukunftsperspektiven für die in die Enge getriebenen Schornsteinfeger. Einen
Fehler der ersten Großen Koalition vermag die Zweite nicht zu beheben. Kein Gespür
dafür, wo den Leuten der Schuh drückt und kein Ruck ist in Sicht! Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen 9.3.2007 FAZ per E-Mail Zu "Die
Technik im Heizungskeller ist fast ausgereizt" In der
umfangreichen Darstellung "Die Technik im Heizungskeller ist fast
ausgereizt" von Georg Küffner (F:A.Z. vom 6. März ) vermisse ich
Hinweise darauf, daß zum Zwecke des Verschrottens der Altanlagen im Heizraum,
mit gezinkten Karten gespielt wird. Daran beteiligt ist ein Kartell der
besonderen Art, das ich als vertikales Kartell oder Seilschaft benenne. Es
sind die Hersteller, das Fachhandwerk und die Schornsteinfeger. Jeder von
ihnen verdient an einer Neuanlage! Angelpunkt ist die Beurteilung der
Altanlage durch den Schornsteinfeger. Entscheidend ist dabei die
Abgastemperatur. Bei den
Brennwertkesseln werden die Abgase durch den Entzug der Kondensationswärme
soweit abgekühlt, daß die über den Kamin abgeführte Restwärme gering ist.
Ganz anders sieht es aus, wenn die Abgase in heißem Zustand über den
innerhäuslichen Kamin abgeführt werden, was bei Altanlagen zumeist der Fall
ist. Damit ist auch der Kamin Bestandteil des Wärmeerzeugungssystems. Denn auch
die an die Kaminwände abgegebene Wärme trägt zur Wärmebilanz des Hauses bei.
Schließlich kommt sie den vom Kamin tangierten Räumen zugute. Die
durchströmte Kaminhöhe von 6,3 Meter in meinem Einfamilienhaus kühlt die
Abgase um 130 Grad Celsius ab. Das entspricht zwar nicht dem Brennwertkessel,
ist ihm aber so nahe, daß ein solcher bei weitem nicht mehr den versprochenen
Gewinn erbringt. Das noch verbleibende Restpotential rechtfertigt keinen
kostspieligen Heizkesselwechsel. Wider besseres
Wissen messen die Schornsteinfeger die Abgastemperatur bestenfalls an der
Eintrittsstelle des Abgasrohres in den Kamin. Das hat natürlich zur Folge,
daß die dortige hohe Temperatur rechnerisch einen Energieverlust ergibt, der
den festgelegten Wirkungsgrad von 90 Prozent allzu leicht unterschreitet. Das
bedeutet das Aus für den Heizkessel. Mit Hilfe dieser unkorrekten Meßmethode
wurden in der BRD in den vergangenen Jahren unzählige Heizkessel
verschrottet! Würde die Temperaturmessung an der oberen Kehröffnung des
Kamins erfolgen, wäre die Verschrottungsrate weitaus geringer als bei der
gegenwärtigen Meßmethode. Außerdem muß bei einem Besitzerwechsel der
Immobilie der Heizkessel ab einem bestimmten Alter kategorisch ersetzt
werden. Wo die beschriebenen Mißstände einzuordnen sind, bedarf wohl keiner
Erklärung! Schon vor 30
Jahren warb die Heizkesselindustrie mit dem hohen Wirkungsgrad ihrer
Produkte. Dies wird heute durch das Gewinnstreben der genannten
Dreierkoalition zum Schaden der Betroffenen heruntergespielt. Der volkswirtschaftliche
Schaden ist immens! Investitionen in
eine effektive Wärmedämmung des Gebäudes lohnen sich auch in ökologischer
Hinsicht weit mehr als der Heizkesselwechsel. Denn mit der Dämmung läßt sich
der Heizenergieverbrauch auf die Hälfte senken. Nicht zu vergessen ist der
Gewinn an Wohnbehaglichkeit. Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen 27.1.2007 Online an
Märkische Oderzeitung Zu
"Kaminfeger sieht Sicherheit in Gefahr" Unbefangene
Leser mögen die in dem Artikel dargestellten Probleme glauben. Geht man
diesen aber auf den Grund, so stellen sich mancherlei Fragen. Monopole sind
fortschrittsfeindlich und schaden dem freien Wettbewerb, wie z.B. das
Fernmeldemonopol, dessen Zerschlagen das Telefonieren verbilligte. Das als
vorbildlich dargestellte deutsche System fand nirgendwo Nachahmer. Wir haben
kein Elektrikergesetz. Wozu denn ein Schornsteinfegergesetz? Die Hauselektrik
mit den vielen Steckdosen und Anschlußschnüren birgt weitaus mehr Gefahren
als der Betrieb moderner Heizkessel. Das in der NS-Zeit entstandene
Schornsteinfegergesetz hat ausgedient! Gewiß müssen Festbrennstoffkamine
gekehrt werden. Die von der Schornsteinfegerlobby hochgespielten Gefahren
ängstigen die Bevölkerung, machen aber bei unseren Politikern Eindruck. Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen 18.1.2007 Osnabrücker
Zeitung Die Kehrseite
der neuen Gebühren Die unverschämt
hohen Gebühren sind das eine. Noch schlimmer sind die Scheindienstleistungen
der Schornsteinfeger, wie z.B. das Kehren sauberer Kamine oder überflüssige
Messungen. Müssen denn die Abgase der Heizungen öfter gemessen werden als die
unserer Autos? Umgekehrt wäre sinnvoll. Jede angewandte Technik birgt ein
Restrisiko an Gefahren. Die Elektrizitätsanwendung im Haus ist gefährlicher
als moderne Heizkessel samt Kamin. Warum kümmert sich der Staat nur um diese,
läßt aber bei den Steckdosen, Anschlußschnüren und den zahlreichen
Elektrogeräten keine Kontrolle ausüben? Schuld daran ist
das im Jahre 1935 entstandene Schornsteinfegergesetz. Dieses übernahm die BRD
fast unverändert, und päppelte es nach und nach im Sinne der Schornsteinfeger
mit ihrer äußerst schlagkräftigen Lobby auf. Kein anderes Land erlaubt sich
solches. Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen 2.1.2007 "Mit einem
Bierbauch kommt man den Kamin nicht hoch" Beim Lesen von
"Mit einem Bierbauch kommt man den Kamin nicht hoch" (F.A.S vom
31.12.06) kam mir der Begriff "Holder Friede, süße Eintracht ..."
aus Schillers "Lied von der Glocke" in den Sinn. Das gegenwärtige
Schornsteinfegerproblem ist weder Friede noch Eintracht. Es gärt im Lande
weniger wegen des Monopols, dessen sich die EU annimmt, sondern wegen der
ausgeübten Scheintätigkeiten der Schornsteinfeger. Niemanden stört es, daß
verrußte Kamine regelmäßig gekehrt werden. Daß aber alle Kamine gekehrt
werden müssen, widerspricht jeder Vernunft. Die Abgase der
heute üblichen Heizkessel sind so sauber, daß ein Kehren ihrer Kamine pure
Arbeitsbeschaffung ist. Denn Öl und Gas verbrennen fast ohne feste Rückstände
mit sehr geringem Rußanteil. Die Schwerkraft läßt diese auf die Kaminsohle
herabfallen. Was noch an der Kaminwand haften bleibt ist so wenig, daß der
Kamin sich nicht verengen kann. Ein Kaminbrand ist ausgeschlossen. Hirnrissig
ist die häufige Abgasmessung, welche diejenige für unseren PKW in den
Schatten stellt. Der Grundsatz der Schornsteinfegerlobby lautet
"Ausnahmen bestimmen die Regel"! Damit hatten sie beim Gesetzgeber
stets Erfolg. Da werden Gefahren heraufbeschworen, deren Auftreten bei den
heute noch zugelassenen modernen Heizkesseln seltener sind als ein Sechser im
Lotto. Die
Horrormeldungen über die zahlreichen CO-Toten in Belgien und Frankreich sind
mehrfach widerlegt. Es ist höchst verwerflich, daß ein in die existentielle
Enge getriebener Beruf suggeriert, in den Nachbarstaaten nähme man es mit der
Sicherheit der Bevölkerung nicht so genau. Dagegen sei Deutschland dank
seiner besorgten Schornsteinfeger eine rühmliche Ausnahme. Die Fakten legen
einen rapiden Abbau der kostspieligen Scheindienstleistungen unserer
Schornsteinfeger dringend nahe. Ein Fortbestand des im Jahre 1935
zugrundegelegten Schornsteinfegergesetzes ist nicht noch länger hinnehmbar! Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen 2.1.2007 Zu "Ihr
Monopol kippt: Konkurrenz für den Glücksbringer Schornsteinfeger" vom
30.12. 06: Ich vermisse in
dem Artikel einen klaren Hinweis darauf, daß alle Tätigkeiten der
Schornsteinfeger zu hinterfragen sind. Da werden Gefahren heraufbeschworen,
deren Auftreten bei den heute noch zugelassenen modernen Heizanlagen seltener
sind als ein Sechser im Lotto. Die Angaben über die zahlreichen CO-Toten in
Belgien und Frankreich sind längst widerlegt. In Wirklichkeit gibt es keinen
nennenswerten Unterschied zu uns. Es ist höchst verwerflich, daß ein in die
existentielle Enge getriebener Beruf mit derartigen Angaben suggeriert,
unsere Nachbarn vernachlässigten die Sicherheit ihrer Bevölkerung, wogegen
nur Deutschland dank seiner besorgten Schornsteinfeger eine rühmliche
Ausnahme sei. Die Fakten legen es nahe, daß ein rapider Abbau der
hochbezahlten Scheindienstleistungen unserer Schornsteinfeger dringend
notwendig ist. Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen 1.1.2007 Online: Wie
lange steigt er uns noch aufs Dach? Schornsteinfegers
Lügengebäude Ich vermisse in
dem Artikel einen klaren Hinweis darauf, daß die meisten Tätigkeiten der
Schornsteinfeger zu hinterfragen sind. Da werden Gefahren heraufbeschworen,
deren Auftreten bei den heute noch zugelassenen modernen Heizanlagen seltener
sind als ein Sechser im Lotto. Mit den Todesopfern durch fehlerhafte Anlagen
wird Schindluder getrieben. Die von der Schornsteinfegerlobby hinausposaunten
unglaublichen Vergleichswerte sind alle widerlegt. Ein Zahlenvergleich von
CO-Opfern ergibt keine nennenswerten Unterschiede. Es ist verwerflich, daß
ein in die existentielle Enge getriebener Beruf mit derartigen Angaben
suggeriert, andere Staaten vernachlässigten die Sicherheit ihrer Bevölkerung.
Nur Deutschland mache dank seiner besorgten Schornsteinfeger eine rühmliche
Ausnahme. Die Tatsachen legen einen rapiden Abbau derer hochbezahlten
Scheindienstleistungen nahe. Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen 1.1.2007 Vorgegaukelte
bedrohte heile Welt Der
Jahreswechsel dient den Schornsteinfegern zum Aufpolieren Ihres Image. Ihrem
Artikel "Familie mit Ruß im Blut" folgt paar Tage später das Rühren
der Glücksbringertrommel in den Ämtern. Worauf Andreas Ganzior in seinem
wohlwollenden Bericht nur mit einem Satz eingeht, sind die heraufziehenden
Gewitterwolken aus Brüssel. Die von der Schornsteinfegerlobby mit List und
Tücke erkaufte monopolistische Lufthoheit über unsere Kamine und Heizräume
hat bald ein Ende. Das reicht aber
nicht! Schafft unsere Regierung es nicht, das 1935 zugrundegelegte
Schornsteinfegergesetz zu kippen, und die auf diesem Gesetz beruhenden
Scheindienstleistungen drastisch zu reduzieren, hat sie versagt. Es
widerstrebt dem gesunden Menschenverstand, daß saubere Kamine gekehrt werden
und sinnlose Meßzyklen zwecks angeblichen Sicherheitszuwachses erfolgen
müssen. Und dies nur bei uns! Sämtliche von der Schornsteinfegerlobby
propagierten Schadenstatistiken, die zu ihrer Bestandserhaltung dienen sollen,
sind widerlegt. Sorgen sich die Regierungen vom Rest der Welt nicht etwa auch
um die Sicherheit ihrer Bevölkerung? Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen 8.12.2006 Letter to the
Editor Dear Ladies and
Gentlemen, Many thanks to
you and to Mr. Bojan Pancevski for the superb article exposing the
absurdities of the German chimney sweeps' monopoly. My personal
experience with `forced cleaning' was quite different from Harry Hollmann's,
which you have decribed in your article. It was, in a way, `more human'. I
was warned that, with the help of the police, the sweep would get access to
my house. However, when they learned that the press and several TV stations,
which I had contacted, would come as witnesses, they chickened out and called
it off. Instead, they threated me with a penalty of 2000 euros if I did not
give in. I did not with the consequence that the authorities in charge
withdrew this amount from my bank account. A few month later, the same
threat. I refused again, with the same consequences. Eventually, the amount
of money taken out of my account, together with the still pending threats,
summed up to 13000 euros! Faced with this, I gave in and let the sweep do his
completely superfluous job. The nine month delay had cost me 4000 euros. With
some effort the sweep managed to scrape out of my chimney a handful of dirt,
mostly debris from the walls, mixed with a pinch of soot. By then it was
worth its weight in gold! If you think
this can only happen in Germany, you are probably right. This is still the
aftermath of the Nazi system which, fortunately, ended more than 60 years
ago. ========= Herzlichen Dank
Ihnen und Mr. Bojan Pancevski für die hervorragende Darstellung der
Abartigkeiten des deutschen Schornsteinfegermonopols. Ganz anders als
bei Harry Hollmann verlief bei mir der "Kehrzwang". Es ging
"humaner" zu! Zwar war "unmittelbarer Zwang" (mit
Polizei) angedroht. Aber die Aufsichtsbehörden der Schornsteinfeger erfuhren,
daß ich Presse und TV informiert hatte. Da zogen sie den Schwanz ein und
bliesen den "unmittelbaren Zwang" kurzerhand ab. Statt dessen
drohten sie mit 2.000 Euro Zwangsgeld. Aber ich ließ nicht kehren! Das Geld
wurde von meinem Bankkonto abgebucht. Nach wenigen Monaten wieder dasselbe,
und wieder sagte ich Nein. Als Monate später das gepfändete, sichergestellte
und angedrohte Zwangsgeld 13.000 Euro erreicht hatte, bin ich schwach
geworden und ließ kehren. Das um 9 Monate verzögerte Kehren hat mich 4.000
Euro gekostet. Das "Kehrgut" war grauer Dreck aus Wandabrieb und
festen Abgasrückständen, samt einer Prise Ruß. Die Kehrmenge ließe sich mit
Gold aufwiegen. Dies mache uns
Deutschen mal einer nach! Doch wer hat schon ein Nazisystem hinter sich - so
wie wir? Die Spätfolgen sind noch am Abklingen! Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen 1.12.2006 Frankenpost
Online: "Eine rabiate Hausbesitzerin - Kaminkehrer muß Polizei zu Hilfe
rufen" Wäre es nicht
angebracht gewesen, Sie wären den Motiven der sich wehrenden Frau
nachgegangen, bevor Sie diesen Artikel veröffentlichen? Tagtäglich erwehren
sich hierzulande Menschen dem ihnen aufgezwungenen Kehr- und Meßwahn.
Tagtäglich sind es Zigtausende, die aus gutem Grund nur widerwillig den
Schornsteinfeger ins Haus lassen, um einer harten Strafe zu entgehen. Da muß
doch etwas faul sein im Staate Dänemark. Was Sie aber
tun, ist die unkritische Darstellung eines Sachverhaltes. Zudem suggerieren
Sie Ihren Leserinnen und Lesern, es handle sich bei der Frau um einen
Menschentypus, dem Obrigkeit und Öffentliche Ordnung schnurz ist. Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen 18.11.2006 Kölnische
Rundschau: "Das Kehr-Monopol steht vor dem Aus" Der Vorstoß der
EU bringt erst die Absurditäten ans Licht, mit denen wir Deutschen uns
infolge des lausigen Schornsteinfegermonopols herumschlagen müssen. Was nützt
mir ein Schornsteinfeger aus Polen, wenn ich per Gesetz verpflichtet bin,
auch von diesem meinen blitzsauberen Kamin kehren lassen zu müssen. Die
einzig sinnvolle Lösung ist, das im Jahre 1935 verordnete und in der BRD und
DDR mehrmals hochgepäppelte Schornsteinfegergesetz rückstandsfrei zu kippen! Gemäß den
Kassandrarufen der Schornsteinfegerlobby beginnt in Deutschland ein
Massensterben an CO-Vergifteten, falls wir es unseren westlichen Nachbarn
gleichtun. Sorgen sich deren Regierungen etwa nicht um die Sicherheit ihrer
Bürger? Blicken wir doch über den Zaun, um zu sehen, wie etwa die Franzosen
mit den Gefahren in ihren Heizräumen umgehen. Wie gut funktioniert unsere
gefährlichere Hauselektrik, ohne daß wir regelmäßig Steckdosenkontrolleure
ins Haus lassen müssen! Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen
4.11.2006 Brennen für die
Umwelt Beim Autokauf
hindert mich niemand, einen Spritfresser zu kaufen. Mein Oldtimer darf so
lange laufen, bis daß der TÜV uns scheidet. Doch beim Heizkessel will man uns
bevormunden. Warum überläßt man es nicht dem Betreiber, sich von seinem alten
Kessel zu trennen? Im Gegensatz zum prestigeträchtigen Auto achtet dieser
akribisch darauf, die Betriebskosten der Hausheizung so gering wie möglich zu
halten. Der neue
Heizkessel bringt selten die versprochene Kostenersparnis. Gesetzt der Fall,
der alte Heizkessel verbraucht jährlich 2 000 Liter Heizöl. Ersparte der Neue
wirklich die angegebenen 15 %, so deckten die eingesparten Ölkosten nicht
einmal die Zinsen eines aufgenommenen Kredits. Wärmedämmung durch
Außenwandisolierung und neue Fenster ersparen weit mehr als ein neuer
Heizkessel. Zusätzlich lassen sie die häusliche Behaglichkeit wachsen. Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen
12.8.2006 Schornsteinfeger
haben keine Sommerpause Zum Glück machen
die wirklichen Handwerker nicht soviel Wind wie die Schornsteinfeger. Was in
dem Artikel von Diana Kirsch alles aufgezählt wird, sind zumeist hochbezahlte
Scheindienstleistungen, die jenseits unserer Grenzen unbekannt sind. Somit
sind die meisten Schornsteinfeger überflüssig. Warum entmündigt man den
deutschen Hauseigentümer, wenn es um Wärmeerzeugung und Lüftung geht, wogegen
man ihm bei der gefahrvolleren Elektrizitätsanwendung freie Hand läßt? Weil
es die Nazis so gewollt haben! Denn das Schornsteinfegergesetz entstand im
Jahre 1935, was in diesen Tagen der brandenburgische Wirtschaftsminister
offen und ehrlich zugab. Man fragt sich, weshalb DDR und BRD es seinerzeit
nahezu unverändert übernommen haben. Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen
7.8.2006 Zu Ihrem Bericht
"Junghanns verteidigt Schornsteinfeger-Gesetz " Wer das
Schornsteinfeger-Gesetz von 1935 gutheißt, muß mit Blindheit geschlagen sein.
Die Nazis hatten handfeste Absichten, um die sich anbiedernden
Schornsteinfeger ihren Zwecken dienstbar zu machen. Denn wer des Kaminkehrens
und der Feuerstättenschau wegen regelmäßig in die Häuser mußte, erlangte
allmählich Einsicht in den Lebensbereich ihrer Bewohner. Das war Teil des
System einer Überwachung des gesamten "Volkskörpers". Dem Großen
Lauschangriff und der Inneren Sicherheit kommt ein derartiges System wie gerufen.
Unser
Schornsteinfegerwesen fand nirgendwo Nachahmer. Fakt ist zudem, daß die
meisten Tätigkeiten der Schornsteinfeger unnütz sind. Die Kosten von etwa 2
Milliarden Euro im Jahr sind größtenteils vergeudete Gelder zum Nutzen
einflußreicher Staatsmonopolisten. Nach einer zielgerichteten Liberalisierung
reichte ein Bruchteil der 17.000 Schornsteinfeger aus. So läuft es bei
unseren Konkurrenten im globalen Wettbewerb ohne Einbußen an Sicherheit und
Umweltschutz. Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen
19.7.2006 Zu Ihrem Bericht
"Feuerwehren holen die Schornsteinfeger ins Boot" Billige
Effekthascherei mit Verdrehung der Fakten Den
Schornsteinfegern ist jedes Mittel recht, um ihr schwindendes Image in der
Öffentlichkeit durch verschiedenartige Imagekampagnen aufzupolieren. Nun mit
Hilfe der Feuerwehr. Obwohl die Feuerwehrmänner in der Überzahl sind, begeben
sich 9 Schornsteinfeger zu den 3 Feuerwehrmännern auf die Drehleiter.
Demnächst brillieren sie in der bundesweiten Feuerwehrzeitung als
Glücksbringer im Neunerpack. Durch peinliches Anbiedern werden mit Hilfe der
Feuerwehr Punkte zu sammeln versucht. Der gemeinsame Schutzpatron St. Florian
wird da auch noch bemüht. Eine Plakette schmückt demnächst die
Schornsteinfeger als "Partner der Feuerwehren". Nur billige
Effekthascherei mit Verdrehung der Fakten! In der
dargestellten Vielfalt der Tätigkeiten, mit Kamera und Technoskop ausgerüstet,
wird Unentbehrlichkeit suggeriert. Und die Realität? Die
Schornsteinfegerfunktionäre setzten vor Jahren den Kehrbesen zur
Querschnittsprüfung der Kamine durch; nicht das sinnvollere Spiegeln, das
weniger einbringt. Kein Schornsteinfeger interessierte sich je für die
Innenwand meines Kamins. Bei den überwiegenden Öl- und Gasheizungen wird so
wenig aus dem Kamin gekehrt, daß man es besser sein ließe. Eine längst
fällige Liberalisierung bereitet dem Unfug ein Ende. Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen
18.7.2006 Zu Ihrem Bericht
über die Berliner Schornsteinfeger "Sauber. Aber immer seltener" Keine staatlich
verordnete Abzocke durch die Schornsteinfeger Würden alle
Handwerkszweige die Werbetrommel rühren wie die Schornsteinfeger, benötigte
die taz eine Handwerkerkolumne. Werteschaffendes Handwerk hat goldenen Boden
durch Fleiß und Tüchtigkeit. Abergläubischer Firlefanz ist ihm fremd. Ganz
anders bei den Schornsteinfegern, die sich höher einschätzen als das echte
Handwerk. Einen historisch bedingten Bestandsschutz genießen sie nur in
Deutschland. Nur wo Holz und
Kohle verfeuert werden, sollten in gewissen Zeitabständen die Kamine
gereinigt werden - nicht bei den vorherrschenden Öl- und Gasheizungen. Denn
das ist glatte Beutelschneiderei; dies gilt auch für das exzessive
Abgasmessen! Deutschland ist Weltmeister bei der
"Schornsteinfegerdichte". Gemessen an unseren westlichen Nachbarn
benötigte Berlin keine 550, sondern weniger als 55 Schornsteinfeger. Warum
genießen unsere häuslichen Feuerstätten einen Sonderstatus, während die
gefahrvolleren Elektroanlagen es auch ohne staatlich verordnete Abzocke tun?
Gehen unsere Nachbarn, die das deutsche System ablehnen, etwa fahrlässig mit
Sicherheit und Umweltschutz um? Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen
18.7.2006 Zu Ihrem Bericht
vom 17.7.2006: "Im Sommer haben Schornsteinfeger ihre Hochsaison". Liberalisierung
auch bei den häuslichen Wärmeerzeugern Echte Handwerker
haben es nicht nötig, ihr Tätigkeitsprofil in den Medien darzustellen. Denn
ihre Leistung zählt! Anders verhalten sich die am Rocksaum unseres üppig
verordnenden Staates hängenden Schornsteinfeger. Sie berichten von
Tätigkeiten, die uns in Erstaunen versetzen. Von Tannenzapfen ist die Rede,
vor Jahren waren es Spinnweben und allerlei Nestbauten, die sie entfernen
müssen, damit der Kamin zieht. Nichts als Lügen! Zwar sollten in
gewissen Zeitabständen dort die Kamine gereinigt werden, wo Holz und Kohle
verbrannt werden. Dies aber auf die vorherrschenden Öl- und Gasheizungen
auszudehnen, ist üble Beutelschneiderei; das gilt aber auch für die exzessive
Abgasmessung! Bei der "Schornsteinfegerdichte" ist Deutschland
einsame Spitze. Weniger als 55, statt der genannten 550 Glücksbringer,
genügen für Berlin, falls wir es unseren westlichen Nachbarn nachmachen. Warum
verfährt unser Staat bei den häuslichen Feuerstätten anders als bei den
gefahrvolleren Elektroanlagen? Auch anderswo ist man für Sicherheit und
Umweltschonung. Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen
17.7.2006 Zu Ihrem Bericht
vom 17.7.2006: "Sommer ist Hochsaison für Schornsteinfeger". Beutelschneiderei
rund um den Schornstein Volksverdummung
verschiedener Art sind wir gewohnt. Das, was die Berliner Schornsteinfeger
von sich geben, ist einsame Spitze. Jede oder jeder fragt sich, wo die
Tannenzapfen herkommen, die der Schornsteinfeger aus den Kaminen entfernt,
damit sie ziehen. Vor Jahren waren es noch Spinnweben und verschiedene
Nestbauten, die es zu entfernen galt. Lügen noch und noch. Fakt ist: Wo
noch Holz und Kohle verheizt werden, sollte der Kamin in gewissen
Zeitabständen gereinigt werden. Bei den vorherrschenden Öl- und Gasheizungen
ist es pure Beutelschneiderei; ebenfalls beim exzessiven Abgasmessen! In der
Schornsteinfegerdichte sind wir einsame Spitze. Nach westeuropäischen
Maßstäben genügten für Berlin weniger als ein Zehntel der genannten 550
Glücksbringer. Wozu ein Staatsmonopol für unsere Hausheizung? Der Gefährdung
durch unsere Elektroanlagen sind wir seit jeher ohne jedweden kostspieligen
Hokuspokus gewachsen. Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen
12.7.2006 Betreff: Die
nächste Generation der Datenschnüffelei Unmengen
erfaßter Daten der Schornsteinfeger Als vor wenigen
Jahren der Einsatz gewisser Dienstleister zum Zwecke der Inneren Sicherheit
durch die Medien ging, wurden die Schornsteinfeger an erster Stelle genannt.
Unter Verletzung des Art. 13 GG dürfen diese regelmäßig in den Wohnbereich
eindringen. Staatlicherseits sind die Meldungen bis heute nicht dementiert
worden. Die
Schornsteinfegerfunktionäre scheuen sich nicht, sich der Unmengen ihrer
erfaßten Daten zu rühmen. Es ist mehrmals von 180 Millionen pro Jahr die Rede
gewesen. Kann es einem da nicht bange werden, wenn man diese vom Staat beliehenen
Unternehmer unbeobachtet in den Heizraum oder in die vom Kamin durchlaufenen
Räume lassen muß? Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen
30.5.2006 Zu "Wer ist
freundlich, wer ist ein Held?" vom 28.5. von Ursula Ott. Zählen die mit
Zivilcourage nicht zu den Querulanten? Die Medien nannten mich jedenfalls so,
als ich mich verordneten Schwachsinns erwehrte. Querulant klingt besser, wenn
es eine passable Geschichte werden soll. Auch "Don Quichotte" nahm
ich in Kauf. Wichtig war mir vor allem, eine staatlich verordnete
überflüssige Scheindienstleistung ad absurdum zu führen. Wen es interessiert,
der gebe meinen Namen in eine Internet-Suchmaschine ein. Unter den
zahlreichen anerkennenden Dankesbekundungen waren diese: "Leute wie sie
gibt's leider zu wenig." oder "Wenn das Monopol gekippt ist,
trinken wir mal ein Bierchen darauf." Sind wir eine Spezies von
Angsthasen, die zu allem Ja und Amen sagt? Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen
13.4.2006 Monster im
Heizraum Es beeindruckt
so manchen, daß zum Bürokratieabbau ein nationaler Normenkontrollrat
geschaffen wird. So wie er konzipiert ist, scheint er eine lahme Ente zu
sein, die mit den Flügeln um sich schlägt und viel Staub aufwirbelt, der sich
wieder legt, ohne viel bewegt zu haben. Ist hierzulande
ein überbürokratisiertes Monopol unter den Vorzeichen von Öko und Sicherheit
fest institutionalisiert, nützt auf nationaler Ebene kein Zeter und Mordio
schreien, dieses wieder los zu werden. Es ignoriert und behindert gar den
technischen Fortschritt, um seine Position zu festigen. Die Rede ist vom
Staatsmonopol Schornsteinfegerwesen. Es sitzt so fest im Sattel, daß der seit
Jahren schwelende Unmut in der Bevölkerung bisher ohne Folgen blieb. Da hätte
auch kein nationaler Normenkontrollrat etwas bewegen können. Die Verankerung
des Schornsteinfegermonopols ist in Bund und Ländern so stabil, daß nur ein
Hurrikan es loszureißen vermag. Das Vertragsverletzungsverfahren der
Europäischen Behörde gegen die Bundesregierung scheint ein solcher zu sein.
Nur diesem gelang es, die Bundesregierung in Zugzwang zu setzen. Aber die
Gefahr des Verwässerns der in Angriff genommenen Reform bleibt bestehen.
Nützt uns da wenigstens der Normenkontrollrat? Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen
8.3.2006 Ein König wacht
über Usedoms Kamine Bevor Sie diese
Berufsbeschreibung freigaben, hätten Sie Herbert Flath sorgfältig auf die
Finger sehen müssen. Denn sein Artikel beschreibt nicht den Berufsalltag
heutiger Schornsteinfeger. Die Gegenüberstellung mit Fußballern und Ärzten
verschafft Prestige. Hauptschule genügt, um Schornsteinfeger zu werden. Diese
klettern nicht jeden Tag auf die Häuser, wie es das Foto darstellt, sondern
nur gelegentlich. Woanders tragen Schornsteinfeger schneeweiße Halstücher bei
ihrer Tätigkeit. Warum nicht in Usedom? Vor der Kamera zeigen sich die
Schornsteinfeger jedoch zünftig: Verrußtes Gesicht oder Uniform mit
Goldknöpfen. Beiträge mit
falschen Informationen schaden dem Ansehen einer Zeitung. Wäre es da nicht
ehrlicher, auch auf die Problematik des in harsche Kritik geratenen
Schornsteinfegermonopols einzugehen? Die EU hat die Bundesregierung
deretwegen bereits in der Zange. In der Bevölkerung gärt es wegen des Kehrens
ihrer sauberen Kamine und der weit übertriebenen Abgasmessungen an ihren
Heizkesseln. Das sind die Realitäten. Davon ablenkende Artikel, wie dieser,
führen Ihre Leser hinters Licht, statt ihnen reinen Wein einzuschenken. Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen
4.3.2006 Mit 18 mußte ich
ein Koppelschloß tragen, auf dem stand "GOTT MIT UNS". Welches
Unheil brachten viele derer, die ein Koppelschloß mit dieser Prägung trugen,
über die Menschheit. Solange es Religionen gibt, ist der Name Gottes
mißbraucht worden. Da das 2. Gebot Gottes lautet "Du sollst den Namen
Gottes nicht verunehren!", stelle ich mir die Frage, ob dies nicht durch
Ministerworte in Franken geschah. Wer ertragen
muß, daß unter Polizeieinsatz sein Schornsteinfeger aufgrund eines gültigen
Gesetzes seinen blitzsauberen Kamin kehrt, der mag sich gemäß der
Ministerworte gefühlt haben, Gott strafe ihn. Die Polizeibeamten fühlten sich
im göttlichen Auftrag handelnd, als sie den Unsinn durch ihre Gegenwart erst
ermöglichten. Gesetze sind
Menschenwerk - die guten und die schlechten Gesetze. Wie handelten die
gesetzestreuen Polizeibeamten unter Hitler? Sie lieferten zwar diejenigen ans
Messer, die wir als Helden und Martyrer verehren. Wie sagte Minister
Beckstein? "Die Aufgaben wurden von Gott übertragen". Vom Gewissen
war nicht die Rede. Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen
21.1.2006 Leserbrief zum
Artikel von Susanne Knöller Schenkt man den
Beratern Glauben, sind die Pellets deshalb empfehlenswert, weil sie billig
sind und nur die CO2-Menge abgeben, die sie während des Wachstums aufnahmen.
Wem es aber nur auf die Kosten ankommt, der sollte folgendes bedenken: Die
Anschaffung einer Pelletheizung kostet etwa das Doppelte einer Öl- oder
Gasheizung. Daß der jetzige Preisunterschied zu Öl und Gas bleibt, ist trotz
weiterer Öl- und Gaspreiserhöhungen unwahrscheinlich. Nehmen nämlich die
Pelletheizungen stark zu, reicht das bisher verwendete Abfallholz bei weitem
nicht mehr aus. Sodann muß eigens geschlagenes Scheitholz verwendet werden,
was zu höheren Kosten führen muß. Daß ein Zerkleinern der Holzscheite, sowie
das Trocknen und Pressen zu Pellets einen beachtlichen Energieaufwand
erfordert, sollte bei der Umweltbilanz ins Kalkül gezogen werden. Die
Scheitholzverbrennung ist übrigens jüngst wegen ihrer hohen Feinstaubemission
ins Gerede gekommen. Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen
20.1.2006 Zu PNP (Simbach)
vom Freitag, 20. Januar 2006 Sehr geehrte
Damen und Herren, der genannte
Zeitungsbericht hat mich zutiefst schockiert. Wie naiv sind die
Feuerwehrleute, daß sie den Kaminkehrer für schuldlos halten? Wenn Sie
wollen, veröffentlichen Sie diesen Text als Leserbrief, den ich auszugsweise
meinem Internet-Gästebuch entnommen habe: Schreck für
Kaminkehrer: Beim Ausbrennen brennt das Dach Bevor der
Chirurg einen Eingriff macht, wird der Patient geröntgt oder einer
Sonographie unterzogen, oder beides wird gemacht. Entzündet aber ein
Kaminkehrer inmitten des Hauses ein offenes Feuer, verläßt er sich nur auf
seinen stählernen Kehrbesen. Der Chirurg kann von dem Einkommen des
Kaminkehrers nur träumen. Aber er handelt voller Verantwortung, was für den
Kaminkehrer ein Fremdwort ist. Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen
11.1.2006 Betreff: Ablauf
des diesjährigen Neujahrsempfangs Zu Ihrem Bericht
vom 9. Januar über den Neujahrsempfang des OB Dr.Vöhringer: Daß jeder dritte
Deutsche mehr oder weniger abergläubisch ist, ist eine Begleiterscheinung
unserer Zeit; gemäß dem Ausspruch "Wo der Glaube schwindet, macht sich
der Aberglaube breit". Daß ein Oberbürgermeister flankiert von zwei
Schornsteinfegern zum Jahresbeginn Hunderte von Händen schüttelt, die danach
aus der Hand eines der "Glücksbringer" einen Glückscent empfangen,
ist eine praktizierte abergläubische Amtshandlung. Selbst wenn der OB dies
als Gag ansehen mag, leistete er damit dem wachsenden Aberglauben - auf
primitive Art und Weise - Vorschub. In den
vergangenen Jahren sah man die Schornsteinfeger in der Adventszeit auf
öffentlichen Plätzen, um den Medien ihr mitleidiges Herz für Kinder zu
offenbaren: Mit einer Sammelbüchse baten sie um milde Gaben für notleidende
äthiopische Kinder. Da diese verkappten Werbeveranstaltungen allmählich
durchschaut sind, änderte die Schornsteinfegerlobby ihre Strategie. Nun
erscheinen sie in schwarzer Uniform mit Goldknöpfen und Zylinder im Gegensatz
zu früher gehäuft zum Jahreswechsel in den Rathäusern und Landratsämtern, um
sich in einer Imagekampagne den geladenen Medien als die Glücksbringer der
Nation zu präsentieren. Das Sindelfinger Spektakel finde ich als die
beschämendeste Darbietung ihrer Art. Der Fortbestand des
Schornsteinfegermonopols ist ernsthaft bedroht. Eine Liberalisierung mit
tiefen Einschnitten bisheriger Schornsteinfegertätigkeiten, die das
Verfassungsgericht von Rheinland/Pfalz als Scheindienstleistungen bezeichnet,
kommt auf die Schornsteinfeger zu. Dagegen wehren sie sich mit allen ihnen
zur Verfügung stehenden Mitteln. Das ist ihnen in Sindelfingen glänzend
gelungen. Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen
11.1.2006 Betreff: Zu
"Marode Gebäude, marode Finanzen ..." (F.A.Z. vom 7. Januar): Die Tragödie von
Bad Reichenhall hätte vermieden werden können, wenn der Gesetzgeber die ihm
bekannten Gefahrenpotentiale mit gleicher Elle messen würde und
dementsprechende Kontrollmaßnahmen verordnete. Die Dachkonstruktion der
Schwimmhalle besteht lt. Pressemeldungen aus Leimholz. Der Statiker weiß, daß
deren Stabilität auf dem permanenten Zusammenhalt der verleimten Lamellen
beruht. Ist der nicht mehr gegeben, sinkt deren Widerstandsmoment und damit
die Tragkraft der Dachkonstruktion. Es ist ferner lt. Pressemeldungen in
Fachkreisen bekannt, daß auch gewisse Industriekleber altern. Dies wird durch
Nässeeinwirkung noch verstärkt. Diese Fakten
hätte der Gesetzgeber nicht übersehen dürfen. Ohne Drängen von
schlagkräftigen Lobbyisten, wie es woanders geschieht, hätten unbedingt
Kontrollmaßnahmen gesetzlich verordnet werden müssen. Wer dem Betreiber die
alleinige Schuld zuweist, macht es sich zu leicht! Unser Staat greift mit
Hilfe fragwürdiger Gesetze und Verordnungen in die banalsten Angelegenheiten
ein. Gefahrenpotentiale werden hochgeschraubt, um ihnen durch strenge Gesetze
und Verordnungen zu begegnen. Bis zum Exzeß wird z.B. die umstrittene
häusliche Feuersicherheit durchgepeitscht, die uns pro Jahr etwa 2 Mrd. Euro
kostet. Eine Flut von Überregulierungen schwächt die Eigenverantwortung und
verhindert, eigene kostspielige Sicherheitsmaßnahmen in die Wege zu leiten. Man
schenkt lieber dem vermeintlich gut beratenen Gesetzgeber Vertrauen. Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen
9.1.2006 Betreff: Beim
Brettener Neujahrsempfang mahnt OB Paul Metzger mehr Solidarität an Da lassen sich
Oberbürgermeister und Bürgermeister ausgerechnet im Kreise von Vertretern
derjenigen Zunft vereint ablichten, die nach den Worten des
Oberbürgermeisters "Besitzstände mit Zähnen und Klauen verteidigt".
Was soll diese Show? Wer von "Regelungswahn" und
"Vorschriftenwut" spricht, sollte sich tunlichst von
Schornsteinfegern fernhalten. Hat es sich noch
nicht bis Bretten herumgesprochen, daß die Besitzstände der Schornsteinfeger
bedroht sind? Das aber nur, weil ihr nutzloses Kehren und Messen bei unseren
modernen Heizungen nicht mehr erforderlich ist. Die vielpropagierte
Brandgefahr ist nur angstmachende Propaganda. Das antiquierte
Schornsteinfegergesetz nazistischen Ursprungs dient dazu als Grundlage. Zum
Glück haben EU und Bundesländer das Schornsteinfegermonopol in die Zange
genommen. Das
Schornsteinfegergesetz und die ländereigenen Kehr- und Prüfungsordnungen
gehören zweifellos zu dem vom Oberbürgermeister erwähnten
"Gesetzesdschungel mit einem unsäglichen Dickicht an Verwaltungs- und
Durchführungsvorschriften". Wie recht hat der Oberbürgermeister zudem,
wenn er sagt "Ich wünsche mir von der Bundesregierung nicht ständig neue
Gesetze, die sie nicht einhalten, umsetzen oder finanzieren kann, sondern das
Ausmisten überzogener, die Menschen überfordernder Vorschriften". Respekt vor den
Metzgern und Bäckern mit ihren Neujahrsgaben für die Altenheime. Was soll das
billige primitivabergläubische Getue mit dem Glückscent? Wenn das Melanchthon
wüßte. Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen
7.1.2006 Betreff: BSFM
wünschen Bürgermeister alles Glück der Welt Sehr geehrte
Damen und Herren, in den
vergangenen Jahren veranstalteten die Schornsteinfeger in der Adventszeit auf
öffentlichen Plätzen ihre Selbstdarstellung als mitleidende Spendensammler
für äthiopische Kinder. Nachdem dieser Werbetrick von den Bürgern durchschaut
worden ist, wenden sie sich nun vermehrt an die Landräte und Bürgermeister,
um sich mit einschmeichelnden Floskeln als Glücksbringer anzubiedern. In
Herten betonen sie die gute Zusammenarbeit, geben nützliche Tips und warnen
vor Scharlatanen, die ihnen angeblich den Rang als zukünftige Energieberater
streitig machten. Für diese erstrebenswerte Tätigkeit werben sie als neutrale
Experten. Dabei sind sie weder neutral noch Experten. Experte für
Energieberatung ist man nicht, wenn man favorisierte Fachbetriebe oder
Fabrikate im Eigennutz empfiehlt, wie es geschah. Experte für Energieberatung
wird man aber auch nicht, wenn man ein Handwerk erlernt hat, das den
Hauptschulabschluß voraussetzt und nach einem Fortbildungskurs mit
Fachkenntnissen protzt, die Ingenieure besitzen. Energieberatung erfordert
neben gediegenen Grundkenntnissen ein umfangreiches Fachwissen. Warum lassen
Sie, als Pressestelle, sich derart instrumentalisieren. Erkennen Sie denn
nicht die versteckten Werbetricks der Schornsteinfeger? Daß den
Schornsteinfegern das Wasser bis zum Halse steht, sollte sich auch in Herten
herumgesprochen haben. Wissen Sie, daß gegen die Bundesregierung ein
Vertragsverletzungsverfahren läuft, das die Praktiken des
Schornsteinfegermonopols betrifft? Wissen Sie auch, daß sich in der
Bevölkerung zunehmender Widerstand gegen die überwiegend nutzlosen
Tätigkeiten der Schornsteinfeger regt? Bitte informieren Sie sich und werfen
Sie doch mal einen Blick auf meine Internetseite www.schofeg.de und die
meiner Mitstreiter, samt zugehörigen Gästebüchern und Foren. Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen
7.1.2006 Schornsteinfeger
fiel vom Dach Es vergeht kein
Winter, in dem nicht mindestens ein Schornsteinfeger wegen Glätte vom Dach
fällt; dazu addieren sich die Verunglückten in der warmen Jahreszeit.
Berufsrisiko? Nein! Die Kamine können ebenso gut von der innerhäuslichen
Kehröffnung aus mit einer handelsüblichen Haspel gekehrt werden. Aber dort
oben wird der Schornsteinfeger schon von weitem wahrgenommen und geschätzt.
In dieser Position lassen sie sich auch mit Vorliebe in voller Montur für die
Medien abbilden oder filmen. Übrigens
brauchen die Kamine der weit verbreiteten Öl- und Gasheizungen nie gekehrt zu
werden. Gas hinterläßt bei der Verbrennung keine festen Rückstände. Die
wenigen festen Rückstände der Ölheizungen fallen von alleine auf die
Kaminsohle herab. Beim Kehren mit dem harten Stahlbesen gesellt sich der
Wandabrieb dazu. Die "Dachturnerei" dient den Schornsteinfegern als
einprägsames Werbemittel. Damit wollen sie die Notwendigkeit ihrer -mehr und
mehr in Zweifel gezogenen - zumeist nutzlosen Tätigkeiten darstellen. Diese
wurden vom Verfassungsgericht von Rheinland/Pfalz Scheintätigkeiten genannt. Vermeidbare
riskante berufliche Tätigleiten sollten dringend geahndet werden. Würden die
Angehörigen dieser "Kehropfer", ob sie überleben oder nicht,
Anzeige erstatten, fände der leichtfertige Umgang mit Menschenleben zum
Zwecke reiner Selbstdarstellung endlich ein Ende. Ein positiver Nebeneffekt
wäre die Kostenersparnis für die aufwendige Dachbegehungsanlage zum Kamin. Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen
5.1.2006 Zu Ihrer
Berichterstattung zur Katastrophe von Bad Reichenhall: Wäre der
Einsturz in Bad Reichenhall nicht vermeidbar gewesen? Die Dachkonstruktion
der Eissporthalle besteht lt. Pressemeldung aus Leimholz. Jeder Statiker
weiß, daß die Stabilität der verleimten Balken auf dem permanenten
Zusammenhalt der verleimten Schichten beruht. Ist dieser nicht gegeben, sinkt
das Widerstandsmoment und damit die Tragkraft der Dachbalken. Nässeeinwirkung
spielt noch eine verheerende Rolle. Es ist lt. Pressemeldung in Fachkreisen
bekannt, daß auch die Klebewirkung gewisser Industriekleber nachläßt. Der Gesetzgeber
hat ein Faible für das jährliche Kehren unserer sauberen Kamine, um angeblich
Gefahren für Mensch und Umwelt vorzubeugen. Daß mit Leimholz versehene
Dachkonstruktionen schlummernde Gefahrenherde sind, wird unter den Teppich gekehrt.
Warum ist der Gesetzgeber dort so nachlässig, wo verheerende Katastrophen
möglich sind, während er Peanuts im Heizraum hochspielt? Warum hat er es
versäumt, zumindest mit Leimholz versehene Dachkonstruktionen einer
regelmäßigen Überprüfung unterziehen zu lassen? Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen
4.1.2006 Heizung erweist
sich als Schwachstelle Energieberater
mit einem derart vollmundigen Einsparpotential von 40 % an fossilen
Brennstoffen sind in meinen Augen Scharlatane. Es sei denn, Heizkessel und
Brenner sind noch von Anno Tobak, was aber kaum möglich sein kann. Falls auch
noch der geeignete Fachbetrieb empfohlen wird, stehen handfeste Interessen
dahinter. Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen
3.1.2006 Glücksboten
beschäftigen sich heute mit Energieberatung Würden die im
Landratsamt erschienenen Kaminkehrer nur einen durch den technischen
Fortschritt überholten Beruf repräsentieren wollen, so wäre - trotz der
Förderung primitiven Aberglaubens - gegen die Einladung nichts einzuwenden.
Da das Schornsteinfegermonopol aber dank des Vertragsverletzungsverfahrens
der EU auf dem Spiel steht, ist der Werbeeffekt der Kaminkehrer erkennbar.
Dem sollte der Landrat nicht auch noch Vorschub leisten. Da die
Energieberatertätigkeit der Kaminkehrer auf wackligen Füßen steht, ist es
verständlich, daß diese ihre Kompetenz zu betonen versuchen. Eine kompetente
Energieberatung benötigt das Basiswissen eines Ingenieurs, das man bei der mangelnden
Vorbildung der Kaminkehrer (Hauptschulabschluß) nicht in Fortbildungskursen
erlangen kann. Mit der Empfehlung gewisser Fabrikate oder Heiztechniken ist
es nicht getan. Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen
16.12.2005 Weihnachten in
die gute und vor allem warme Stube laden Sie brechen eine
Lanze für den gelb-rot-blauen Ring. Da Sie aber das Gesundheitsamt als
hygienische Prüfbehörde in den Kreis derer einschließen, die für die mollige
Wärme zu sorgen haben, machen sie den Bock zum Gärtner. Ärzte und
Schornsteinfeger nur deshalb in einen Topf zu werfen, weil Sie beide den
Prüfbehörden zuordnen, ist an den Haaren herbeigezogen und dürfte keinen Arzt
der Gesundheitsbehörde erfreuen. Der Artikel riecht sowohl nach Werbung als
auch an Erichs Zeiten. Übrigens ist der Schornsteinfeger keine Prüfbehörde,
sondern ein beliehener Unternehmer. Als solcher hat er die unrühmliche
Aufgabe, unsere betriebsicheren Heizanlagen mit größtenteils nutzlosen
Dienstleistungen zu "beglücken". Sind die Angaben
über die gewünschten Zimmertemperaturen von 21 bis 25 Grad nicht ein bißchen
zu hoch gegriffen? Wer sich in diesem Temperaturbereich wohl fühlt, lebt
nicht nur ungesund, sondern strapaziert seinen Geldbeutel und die Umwelt.
Jedes Grad zuviel kostet etwa 7 Prozent mehr an Heizkosten. Ich fühle mich
bei 20 Grad am wohlsten. Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen
13.10.2005 Schornsteinfeger
darf auf jeden Fall ins Haus Worin besteht
die Verrichtung der Arbeit des Schornsteinfegers? Er kehrt überwiegend
Kamine, in denen es nichts mehr zu kehren gibt. Das geschieht bei sämtlichen
Öl- und Gasheizungen. Ich fühle mich dabei jedes Mal in die Lage eines
hoffnungslosen Glatzkopfes versetzt, dem der fürsorgliche Staat ein
hochwirksames Haarpflegemittel mitsamt einem bruchfesten Kamm gegen eine
saftige Gebühr verordnet - und das Jahr für Jahr. Das jährliche
Messen der Abgase meines stationären Heizkessels ist im Vergleich zur ASU
meines vielstrapazierten Autos viel zu häufig. Bei gewarteten Anlagen ist es
eine überflüssige Zweitmessung. Wer ungebeten in
mein Haus kommt, um nutzlose Tätigkeiten zu verrichten, begeht nach Art.13
Abs.7 des Grundgesetzes (Unverletzlichkeit der Wohnung) Hausfriedensbruch. Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen
11.9.2005 Denkmäler und
Oldtimer Was
Glücksbringer bei Aktivitäten zum Denkmalschutz eines altehrwürdigen
Gotteshauses zu suchen haben, will mir nicht in den Kopf. Da hört der Spaß
auf! Die Schornsteinfeger mögen sich in rein profanen Angelegenheiten zwecks
notwendiger Imagewerbung als Glücksbringer in den Vordergrund spielen, sofern
sie erwünscht sind. Wo aber Kultur mit im Spiel ist, hat die Verkörperung
eines primitiven Aberglaubens nicht das Geringste zu suchen. Genügt es nicht
schon, daß mit Hilfe des Glücksspiels Geld aufgetrieben werden muß, wozu sich
die Jungs vom HSV als Losverkäufer zur Verfügung stellen? Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen
presse@mvregio.de
27.8.2005 Betreff:
Umweltminister Methling würdigt Leistung der Schornsteinfeger zum Schutz des
Klimas Nach der Lektüre
des Artikels in MVregio vom 27.8.05 "Umweltminister Methling würdigt
Leistung der Schornsteinfeger zum Schutz des Klimas" fühlte ich mich wie
"aus allen Wolken gefallen". Ich gewann den Endruck, der Minister
sei nicht dem Bürger verpflichtet, sondern sei der politische Schutzpatron
der Schornsteinfeger. Was schwafelt er so daher: man merkt doch, daß er
"von Tuten und Blasen keine Ahnung hat". Die Tatsachen sprechen
dagegen, ob es Sinn macht, dieses unökonomische und der Sicherheit und Umwelt
wenig dienliche Schornsteinfegermonopol weiterhin aufrechtzuerhalten, was der
Minister natürlich als notwendig erachtet. Alles leere Worthülsen! Auf der
Internetseite http://www.schofeg.de/unglaubliches.htm habe ich aufgrund einer
dpa- Meldung des Umweltministeriums von M-V in der Ostseezeitung
nachgewiesen, daß die Meßkosten der Schornsteinfeger sich erst bei einem
Heizölpreis von 10 Euro rechnen. Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen
krz@bb-live.de 26.8.2005 Den folgenden
Text sandte ich heute an die Kreiszeitung Böblingen als Antwort auf einen
gestrigen Leserbrief, der sich im Anhang befindet: Wer in die Enge
getrieben wird, erwehrt sich seiner Kritiker durch billige Diffamierungen.
Dr. Goebbels war darin Meister. Mit einem derartigen Versuch schoß sich
Arthur Gerlach mit seinem Leserbrief vom 25.8. in der KRZ ein Eigentor. Daß
ich seine Behauptungen nicht ohne weiteres hinnehme, hätte er sich denken
können. Als im Jahre
1996 ein Professor der Berliner Humboldt-Universität seiner erzwungenen
kurzzeitigen Zugehörigkeit zur Waffen-SS in die öffentliche Kritik geriet,
schrieb ich meine eigenen diesbezüglichen Erfahrungen in einem Leserbrief an
die FAZ nieder. Auf einer rechten Internetseite fanden Schornsteinfeger
später einen Hinweis auf diesen Brief, den sie sich vermutlich bei der
FAZ-Redaktion verschafften. Sie kopierten ihn in mein Internet-Gästebuch und
ich übernahm ihn auf meine Homepage. Ich war nun
Zielscheibe verbaler Kritik seitens der schwarzen Zunft. Austragungsmedium
von häufigen Beschuldigungen und Drohungen übelster Art ist in der Regel mein
Internet-Gästebuch; es erreichen mich auch Drohanrufe. Der Tenor der Angriffe
lautet: Theisen war am Holocaust beteiligt und hat entsprechende Konsequenzen
zu ziehen; auch Morddrohungen erfolgen. Höhepunkt ist
ein Drohbrief aus Tel Aviv, der samt meinem Leserbrief von 1996 auf meiner
Homepage nachzulesen ist unter Paul Theisen,
Böblingen ----------------
Anhang: Der
gestrige Leserbrief: Keine Steine
werfen Zum Leserbrief
"Reizfigur Schornsteinfeger", KRZ vom 11. August. Es ist schon
mehr als verwunderlich, dass gerade Herr Theisen immer wieder versucht das
Schornsteinfegerwesen als eine geheime Organisation des "Dritten
Reiches" zu deklarieren. Beim Reichsversicherungsgesetz hat er
diesbezüglich keine Probleme. Nach einer
schriftlichen Mitteilung seinerseits, bei dem er seine, natürlich völlig
unschuldige Mitgliedschaft in einer besonders für ihre Grausamkeiten
bekannten Abteilung zugegeben hat, ohne jedoch seine Einheit zu nennen (man
kann es auch als Bekennerschreiben ansehen), ist jeder Kommentar über seine
Doppel-Moral überflüssig. Man kann ja
verstehen, dass er den schönsten Jahren seines Lebens, der Jugend, durch
dieses grausame und menschenverachtende System beraubt wurde. Er scheint aber
daraus nichts gelernt zu haben und wendet in seinen Hasstiraden gegenüber dem
Schornsteinfegerhandwerk ähnliche Methoden an. Nichts verlernt? Arthur Gerlach,
Herrenberg |
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Paul Theisen
fnp.leserbriefe@fsd.de
16.8.2005 Ihr Artikel vom
14.8. "Kampf um Schornstein entbrannt" Der Artikel
vermittelt den Eindruck, es seien lediglich dringend notwendige
Dienstleistungen im Sinne der EU umzugestalten. Kritischer Sachverstand hat
längst erkannt, daß es sich überwiegend um Scheindienstleistungen handelt,
die uns ständig aufs Auge gedrückt werden. Hat sich denn in den deutschen
Heizräumen nichts getan? Vor gut 40 Jahren begannen die stark rußenden
Festbrennstoffe dem rußarmen Öl und dem rußfreien Gas Platz zu machen. Nur
die wenigsten Kamine brauchen heute noch gekehrt zu werden. Wie verhält es
sich mit den Abgasen? Müssen die unserer Heizkessel denn häufiger gemessen
werden als die unseres vielstrapazierten Autos? Eine Messung alle 5 Jahre ist
schon zuviel. Blicken wir doch
einmal über die Grenzen: Die vielen CO-Opfer in Belgien und Frankreich sind
längst widerlegt. Die dortigen Häuser brennen nicht häufiger ab als die
unseren. Warum hat die BRD mehr Schornsteinfeger als unsere westlichen
Nachbarn, Großbritannien und die USA zusammen? Weil eine schlagkräftige Lobby
den Blick unserer Politiker für die nackten Tatsachen getrübt hat. Das
zwingend notwendige Kehren sauberer Kamine begründen die Aufsichtsbehörden
mit "möglichen schädlichen Umwelteinwirkungen und Gefahren für die
Allgemeinheit oder die Nachbarschaft". Welch ein praktizierter Schwachsinn!
Bad und Küche
gefährden uns mehr als der Heizraum. Da sie aber von keiner adäquaten
schlagkräftigen Lobby ins Visier genommen wurden, hält sich der Staat da
heraus. Seine Oberaufsicht über den Heizraum sollte er schleunigst an den
Nagel hängen. Denn marktwirtschaftliche Mechanismen regulieren es besser als
jeder Staat. Das haben andere Staaten schon längst erkannt. Das in der
NS-Zeit begründete Relikt Schornsteinfegermonopol mit seinen festgefügten
Kehrbezirken hat allein schon deshalb keine Daseinsberechtigung mehr, weil es
uns im Jahr etwa 2 Mrd. Euro kostet! Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen
8.8.2005 Reizfigur Schornsteinfeger Die dpa-Fotoserie in dem Artikel von Rainer
Wehaus vom 5.8. zeigt Charme und Wohlwollen. Ganz anders, wenn die
Schornsteinfeger den "Normalbürgern" auf die Pelle rücken. Mit
ihren erzwungenen kostspieligen Scheindienstleistungen sind sie denen schon
lange ein Dorn im Auge. Nicht nur die Doppelmessungen, die Minister Pfister
nennt, erregen Ärger. Fast alle Tätigkeiten der Schornsteinfeger werden als
überflüssig, oder weit übertrieben, angesehen. Es ist nicht die Sache des
Staates, die Oberaufsicht im Heizraum auszuüben. Die Marktwirtschaft bietet
genügend Regulierungsmöglichkeiten zur Gewährung von Sicherheit und
Umweltschutz, sofern der Staat die Rahmenbedingungen festlegt. Mehr sollte
der Staat nicht tun! Es rächt sich bitter, daß die große Koalition
1969 das Schornsteinfegermonopol mit den in der NS-Zeit erlassenen
Verordnungen nahezu unverändert übernommen hat; damit verbunden ist die
fragwürdige Fürsorgepflicht gegenüber den Schornsteinfegern. Die braunen
Machthaber gliederten das Deutsche Reich mit Bedacht in Kehrbezirke, weil sie
damit höherrangigere Ziele als das Kaminkehren verfolgten. Unser freiheitlich demokratischer Rechtsstaat
braucht keine Kehrbezirke mehr. Neben dem Kehrmonopol hat unbedingt auch das
dubiose Schornsteinfegergesetz zu verschwinden. Es ist kein Ruhmesblatt für
Deutschland, daß die EU ihm den Marsch blasen muß. Jenseits der Grenzen
rümpft man sich unseres anrüchigen "Schornsteinfegersyndroms" wegen
schon lange die Nase. Paul Theisen, Böblingen |
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Paul Theisen
1.8.2005 Monopol der Schornsteinfeger soll fallen Endlich kapieren es auch die überregionalen
Verbände, daß die Zeit des staatlich gestützten Schornsteinfegermonopols
abgelaufen ist. Mit dem Monopol muß aber auch das Schornsteinfegergesetz
verschwinden. Haben wir etwa ein Elektrikergesetz, obwohl ein solches in den
vollelektrisierten Häusern eher notwendig wäre? Es ist nicht die Aufgabe des
Staates, seine Nase in unsere hochtechnisierten Behausungen zu stecken, um
dort die Oberaufsicht auszuüben! Paul Theisen, Böblingen |
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Paul Theisen
21.7.2005 Zu Ihrem Artikel vom 21.7.05 "100 Jahre
Kaminfegermeisterverband" In dem Artikel vom 21.7. "100 Jahre
Kaminfegermeisterverband" macht der Appenzellische
Kaminfegermeisterverband auf sich aufmerksam. Er benennt aber auch seine
modernen Arbeitsgebiete Umweltschutz und Energiesparen. Obgleich die in den
Schweizer Kantonen verordneten Tätigkeiten der Kaminkehrer nicht exakt denen
der deutschen Schornsteinfeger entsprechen, möchte ich dennoch die
Notwendigkeit der beiden genannten neuen Arbeitsgebiete in Zweifel ziehen.
Ihr besonderer Einsatz für Umweltschutz und Energiesparen wird von den
deutschen Schornsteinfegern bei jeder sich bietenden Gelegenheit betont. Eine
dpa-Meldung aus dem Jahre 2003 veranlaßte mich, die von den Schornsteinfegern
veröffentlichten Daten unter die Lupe zu nehmen. Das vernichtende Ergebnis
meiner Berechnungen ist nachzulesen unter
http://www.schofeg.de/unglaubliches.htm . Ich bin der Meinung, daß die hohen Energiepreise
genügen, um ein optimales ökonomisches und ökologisches Verhalten der Bürger
zu erzielen. Warum läßt denn der Staat bei den Heizungen die Kaminfeger
mitmischen? Zeigt doch das ökonomische Verhalten der Bürger bei der
Anschaffung und dem Gebrauch von elektrischen Geräten, daß es auch so läuft. Paul Theisen, Böblingen |
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Paul Theisen
15.7.2005 Zu Ihrem Artikel vom 14.7.05 Es ist seltsam, daß heutzutage bereits Lehrlinge
vor der Presse Starallüren zeigen. Es sind aber nur die von der bedrohten
schwarzen Zunft, deren Zeit abgelaufen ist. Die Schornsteine der
weitverbreiteten Öl- und Gasheizungen brauchen nicht mehr gekehrt zu werden;
nur der Rest sollte es noch. Die Messungen an den Heizkesseln macht das
Fachhandwerk ohnehin schon. Die in dem Artikel geschilderte lebensgefährliche
Dachbesteigung ist nur Schau, die das Besondere dieses beruflichen Reliktes
hervorhebt. Unsere häuslichen Schornsteine lassen sich auch ohne Gefährdungen
im Hausinnern kehren. Dazu brauchen wir weder Kehrbezirke noch ein
Staatsmonopol. Paul Theisen, Böblingen |
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Paul Theisen
2.7.2005 Zum Artikel "Recklinghäuser erstickte im
Keller-Schlafraum" Ein auf dem Markt befindlicher CO-Melder hätte
dem Mann höchstwahrscheinlich das Leben gerettet. Für diese Melder machen
sich die stets um Sicherheit bemühten Schornsteinfeger nicht stark, dagegen
plädieren sie für das unsinnige Kehren sauberer Kamine und die überflüssigen
Doppelmessungen. Die ihre Existenz bedrohenden vollautomatischen
Sicherheitseinrichtungen fürchten die Schornsteinfeger wie der Teufel das
Weihwasser. Somit werden CO-Melder in unserem auf höchste Sicherheit
bedachten Land weder empfohlen noch vorgeschrieben; statt dessen muß ab und
zu jemand sterben. Hätte Richter Vogt sich nicht kundig machen müssen, bevor
er diesen Fall behandelte? Paul Theisen, Böblingen |
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Paul Theisen
22.6.2005 Zum Artikel "Wir sind bereit, alte Zöpfe
abzuschneiden" Das Geplärre der Schornsteinfeger nimmt
wachsende psychotische Züge an. Wäre es ihnen ernst mit ihrer Bereitschaft,
alte Zöpfe abzuschneiden, dann nähmen sie zuallererst eine Nabelschau mit
Bestandsaufnahme vor. Moderne Öl- und Gasheizungen benötigen nicht mehr die
Dienste eines Schornsteinfegers, weil es dort nichts zu kehren gibt. Warum
sind die Abgasmessungen des Fachhandwerks beim PKW rechtens, aber nicht die
bei unserer Heizung? Warum wird dort häufiger gemessen als beim PKW? Seltener
wäre richtig! Nur wo mit Holz oder Kohle geheizt wird, sollte der Kamin
gekehrt werden. Da darf aber kein Staat mitmischen. In Frankreich sind es die
Feuerversicherungen, die mit geschickter Prämiengestaltung fürs notwendige
Kaminkehren sorgen. Sind die westlichen Regierungen etwa fahrlässiger als
unsere? Paul Theisen, Böblingen |
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Paul Theisen
10.6.2005 Zum Artikel "Hier fegt die schwarze
Frau" Ihr Artikel vom 10.6. "Hier fegt die
schwarze Frau" von Bianca Hammes bedarf einiger Anmerkungen. Der
unbefangene Leser sieht sich in die ehemalige Schornsteinfegerwelt versetzt,
in der alle Kamine noch voller rußigem Rauch waren. Jedenfalls vermittelt die
hyperaktive, einen 18-Stunden-Tag bewältigende,
Bezirksschornsteinfegermeisterin Heidrun Kruber diesen Eindruck, wenn sie
damit protzt, in Leverkusen für saubere Schächte gesorgt zu haben. Heute sind
fast alle deutschen Kamine sauber oder blitzsauber. Stünden sie in
französischen Häusern, käme der Schornsteinfeger nur dann, wenn er gerufen
wird. Nur wer Holz oder Kohle verfeuert, denkt dort daran, falls er nicht
selber kehrt. Bei uns wird diese, und noch viele andere,
kostspielige Scheindienstleistung zwangsweise vollführt. Ohne dieses Muß wäre
die Zahl der deutschen Schornsteinfeger nur noch ein winziges Häuflein, was
auch Heidrun Kruber befürchtet. Mit ihrem Statement "Das liegt bestimmt
auch daran, daß viele Menschen uns irgendwo immer noch als Glücksbringer
ansehen", offenbart sie die schmählich ausgenützte Schwäche der
deutschen Abergläubigkeit. Viele drücken wohlwollend auch deswegen ein Auge
zu; selbst wenn ihnen aufgegangen ist, daß das ganze Schornsteinfegergedöns
nicht notwendig ist. Paul Theisen, Böblingen |
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Paul Theisen
leserbriefe@berlinonline.de FDP will den Schornsteinfegern an den Zylinder Mit dem Aufheben des Schornsteinfegermonopols
ist es nicht getan. Auch das Schornsteinfegergesetz muß fallen. Unsere
westlichen Nachbarn schütteln den Kopf über unsere deutsche Regelwut.
Dringend notwendig ist eine kopernikanische Wende im Heizraum. Warum mißt der
Staat dem mehr Bedeutung bei als der gefährlicheren elektrischen Haustechnik?
Diese hat das Elektrofachhandwerk fest im Griff. Warum traut der Staat dem
Heizungsbauerhandwerk weniger zu? Er läßt nicht nur blitzsaubere Kamine
kehren, sondern mißtraut auch dessen Abgasmessungen. Paul Theisen, Böblingen |
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Paul Theisen
6.6.2005 Zum Artikel "Frau erstickt wegen defekter
Gastherme" Der Tod der jungen Frau offenbart die Misere
unseres Schornsteinfegerwesens. Die widersprüchliche Bewertung der Ursache
des Unglücks durch den Schornsteinfeger läßt erkennen, daß die Frau nicht
hätte sterben müssen, wenn eines der auf dem Markt befindlichen leicht
erschwinglichen Kohlenmonoxidwarngeräte in dem Badezimmer vorgeschrieben
gewesen wäre. Es ist der Schornsteinfegerlobby stets gelungen, derartige
automatische Warnanlagen zugunsten ihrer punktuellen jährlichen Überprüfung
nicht zum Zuge kommen zu lassen. Paul Theisen, Böblingen |
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Paul Theisen
2.6.2005 Zum Artikel "Kaminkehrer sehen
schwarz" vom 1.6.05 in Münchner Merkur / Fürstenfeldbruck Der Artikel "Kaminkehrer sehen
schwarz" offenbart die Auffassung einer Interessengruppe, der es weniger
um sinnvolles Handeln geht, sondern um die Verteidigung ihrer einträglichen
Pfründe. Da wird der Teufel an die Wand gemalt, als ob in unseren Heizräumen
noch die Dreckschleudern von ehedem stünden. Die bekanntesten Abzocker der
Nation sollten dieses Wort nicht in den Mund nehmen. Wer sich in Frankreich den Kamin kehren lassen
will, bestellt einen Kaminkehrer oder er macht es selber - ganz nach
Belieben. Letztere riskieren lediglich ihren Versicherungsschutz, falls der
Kamin brennen sollte, was aber bei den heutigen Öl- und Gasheizungen weniger
wahrscheinlich ist, als den Jackpott zu knacken. Nur in den einst von uns
besetzten Departements Elsaß und Lothringen besteht eine lockere Kehrpflicht,
ähnlich der unseren. Wäre dies vorteilhaft, so hätte es sich in ganz
Frankreich durchgesetzt. Paul Theisen, Böblingen |
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Paul Theisen
25.04.2005 "Arglos und ausgespäht" Neben dem in dem Artikel "Arglos und
ausgespäht" beschriebenen Mißbrauch wird auch auf direktem Wege
ausgespäht. Die Späher haben in staatlichem Auftrag Zugang in die Häuser: die
Schornsteinfeger. In existentielle Bedrängnis geraten, werten sie ihre
Tätigkeiten insofern auf, daß sie sich mit der großen Menge in öffentlichem
Auftrag zur Verfügung gestellter Daten brüsten. Pro Jahr sollen es bundesweit
etwa 180 Millionen Daten sein. Damit wird, so eine ihrer Begründungen, unmittelbar
in den Datenschutz des einzelnen Bürgers im Rahmen von Ausnahmeregelungen
eingegriffen. Paul Theisen, Böblingen |
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Paul Theisen
31.3.2005 "Kaminfeger kam mit Polizei" "Die Polizei dein Freund und Helfer!".
Diesen Eindruck hatte Robert Zehnder gewiß nicht, als ein Schornsteinfeger
mit Polizeiaufgebot erschien, um seinen sauberen Kamin zu kehren. Wir haben
uns schon daran gewöhnt, daß die Schornsteinfeger das Recht haben,
unerwünscht unser Haus zu betreten, womit sie gemäß Art. 13 des Grundgesetzes
Hausfriedensbruch begehen. Dies wäre noch einsehbar, wenn eine dringende
Notwendigkeit bestünde. Bei den allermeisten Tätigkeiten der Schornsteinfeger
ist dies heute nicht mehr der Fall. Mißachten aber Gesetze und Verordnungen den
gesunden Menschenverstand, so ist etwas faul im Staate Dänemark. Der Fall
Zehnder weckt bei all denen üble Erinnerungen, die die Nazizeit oder die DDR
erlebten. Was in Tennenbronn am 29.3. geschah, geschieht mittlerweile
vielerorts. Zur Einschüchterung werden auch Zwangsgelder in fünfstelliger
Höhe angedroht, und zum Teil gepfändet. Statt die Befolgung unsinniger
Gesetze mit Polizeischutz und Zwangsgeldern durchzusetzen, sollten die
Gesetze entrümpelt werden, wie es Ministerpräsident Teufel schon vor 2 Jahren
gefordert hat? Paul Theisen, Böblingen |
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Paul Theisen
25.3.2005 Als das bundesdeutsche Schornsteinfegergesetz
(SchfG) 1969 in Kraft trat, wurde vorwiegend mit festen Brennstoffen geheizt.
Die Entwicklung der Technik war damals nicht vorauszusehen. Inzwischen kamen
mit moderner Elektronik ausgestattete Geräte auf den Markt, die keiner
laufenden Kontrolle mehr bedürfen. Dennoch ist es der Schornsteinfegerlobby
stets gelungen, die Novellierungen des SchfG zu ihren Gunsten zu
beeinflussen. Es ist kein Geheimnis, daß das SchfG in der Zeit des 3. Reiches
im Sinne der damaligen Machthaber zugrundegelegt wurde. Das Schornsteinfegergesetz ist mittlerweile ein
Ärgernis all der Bürger geworden, welche die Sinnlosigkeit der uns
aufgebürdeten Dienstleistungen durchschauen. Sie sind besser über ihre
Heizanlagen informiert, als der sich als Fachmann aufspielende
Schornsteinfeger. Mangels konkreter Kontrollmöglichkeiten führt er zum Beweis
seiner Existenzberechtigung ziemlich unsinnigen Hokuspokus vor, und der
Bürger fühlt sich verschaukelt. Es ist unerträglich und menschenunwürdig, wenn
dem Bürger auch noch dieser technische Blödsinn per Gesetz aufgezwungen wird.
Dies aber nur, weil die Aufsichtsbehörde mit einem unglaublichen technischen
Unverständnis einer hirnrissigen Kehr- und Überprüfungsordnung zustimmt und
die zuständigen Gerichte blindlings danach urteilen. Der Schornsteinfeger ist
ein staatlich sanktionierter Betrüger und der Bürger wird bestraft, wenn er
sich nicht betrügen lassen will. Es ist zutiefst erniedrigend für den Bürger,
wenn die Aufsichtsbehörde ihm auf seine Beschwerde hin das
Schornsteinfegergesetz entgegenhält, welches er gerade als nicht mehr
zutreffend beanstandet. Damit unterstützen die Behörden trotz besseren
Wissens den Betrug der Schornsteinfeger. Nach dem Gesetz legen die Landesregierungen die
Überprüfungspflicht fest. Diesen ist somit grobe Fahrlässigkeit vorzuwerfen,
wenn sie blindlings den eigennützigen Vorschlägen der Schornsteinfeger folgen
und ohne Hinsehen alle Feuerungsanlagen als überprüfungspflichtig erklärt und
so den Betrug erst ermöglicht. Paul Theisen, Böblingen |
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Paul Theisen
Online unter http://www.svz.de/newsmv/lr/gue/02.03.05/1116520/1116520.html
2.3.2005 Manchmal ist man auch Seelsorger Es ist immer wieder amüsant, Berichte über den
Tagesablauf deutscher Schornsteinfeger zu lesen. Da hält sich ein
größtenteils überflüssiges Gewerke mit der detaillierten Darstellung
potemkinscher Dörfer über Wasser und es finden sich immer wieder Berichterstatter,
denen das unter die Haut zu gehen scheint. Sie verpassen dem Text auch noch
eine einprägsame Überschrift, welche die unverzichtbare Tätigkeit der
Schornsteinfeger zum Wohle und Nutzen unserer profanen Gesellschaft
hervorhebt. Wichtigtuerisches Gehabe ist das Kennzeichen der
überbürokratisierten Zunft unserer Schornsteinfeger. Mit der Realität hat das
wenig zu tun. Die hochgespielte Feuergefahr ist bis auf einen Bruchteil der
heutigen Heizanlagen Vergangenheit. Bei den gebräuchlichen Öl- und Gasheizungen
sind Kaminbrände ausgeschlossen. Diese hinterlassen so geringe Mengen an
festen Rückständen, daß ein Kaminkehren sinnlos ist. Wer es für richtig hält,
daß die Abgase unserer stationären Hausheizung öfters gemessen werden müssen,
als die unserer viel strapazierten Autos, hat jeden Realitätssinn verloren.
Die Vogel- und Wespennester, welche den Kamin verstopfen könnten, sind
Phantasiegebilde der um ihren Job bangenden Schornsteinfeger. Der
überwiegende Teil dessen, was die Schornsteinfeger tun, erinnert an den
Heizer auf der E-Lok. Kein Wunder, daß hierzulande der Widerstand
gegen die uns verordneten hohen Gebühren für die nutzlosen
Scheindienstleistungen der Schornsteinfeger stetig wächst. Es geht
schließlich bundesweit um etwa 2 Milliarden Euro im Jahr. Beim
Eigenheimbesitzer wird direkt kassiert, beim Mieter über die stetig
wachsenden Wohnnebenkosten. Die Kosten für die Verwaltungs- und
Aufsichtsbürokratie trägt der Steuerzahler. Paul Theisen, Böblingen |
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Paul Theisen
krz@bb-live.de 18.2.2005 Betreff: Schneeräumen und andere Zwänge Bitte veröffentlichen Sie den folgenden Text als
Leserbrief in der KRZ. Mit freundlichen Grüßen Paul Theisen ------------------- Der schneereiche Winter erwartet von
Hausbesitzern und Kommunen ein rechtzeitiges Räumen und evtl. Streuen der
Gehwege. Doch die pflichtgemäße Ausführung läßt zu wünschen übrig. An vielen
öffentlichen Gehwegen prangen die Hinweisschilder: "Dieser Weg wird bei
Schnee- und Eisglätte nicht geräumt und gestreut. - Benutzung auf eigene
Gefahr!". Kein Wunder, daß Private es auch nicht so genau nehmen. Es
stellt sich die Frage, warum die Stadt Böblingen die in früheren Jahren
bewährte Praxis des Räumens und Streuens aller öffentlichen Gehwege aufgab.
Sie setzt damit der Kosten wegen zweifellos die Sicherheit der Bürger aufs
Spiel. Deretwegen geht es schließlich beim Räumen und Streuen. Der
festgetretene Schnee auf den ungeräumten Gehwegen taut nur allmählich auf, so
daß diese Wege auch nach der Schneeschmelze noch eine Weile Rutschbahnen
sind. Diese auf kommunaler Ebene praktizierte
Unterlassung beim Auftreten einer konkreten Gefahrenlage steht im krassen Gegensatz
zu rigorosen Zwangsmaßnahmen auf Landesebene. Diese Zwangsmaßnahmen sollen
der Beseitigung einer "abstrakten Gefahrenlage für die
Allgemeinheit" dienen. Das fragliche Objekt ist ein ungekehrter, jedoch
sauberer, Kamin. Wenn die Aufsichtsbehörde der Schornsteinfeger im
Landratsamt Böblingen mir 4.000 Euro Zwangsgeld nur deshalb auferlegte, weil
ich ein Kehren meines sauberen Kamins neun Monate lang verweigerte, kann ich
kein Verständnis für die oben genannten Unterlassungen der Stadt Böblingen aufbringen.
Wenn Gesetze und Verordnungen in einem
freiheitlich demokratischen Rechtsstaat die Realitäten mißachten, wird der
Staat als unglaubwürdig mißachtet. Die Flucht der Betroffenen in die innere
Emigration ist die Folge, was sich auch bei den Wahlen auswirkt: Enthaltung
oder Wählen radikaler Parteien. Paul Theisen, Böblingen |
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Paul Theisen
Online unter http://www.neue-oz.de/information/noz_print/osnabruecker_land/10383306.html
18.2.2005 Umsetzung von EU-Richtlinien Wenn Umweltminister Sander für mehr
Eigenverantwortung der Bürger in diesem Staat plädiert, trifft er den Nagel
auf den Kopf. Deregulierung und Bürokratieabbau sind das Gebot der Stunde.
Wenn die Bundesregierung das nicht intensiver anfaßt, verspielt sie auch
unsere Chancen in der globalisierten Welt. Die notwendigen Umsetzungen der
beanstandeten EU-Richtlinien darf nicht noch länger hinausgezögert werden. Wenn ein Vertragsverletzungsverfahren der EU
gegen Deutschland aus dem Jahre 2002 immer noch in der Schwebe ist, spricht
das nicht für die Reformfreudigkeit der Bundesregierung. Es handelt sich um
die Niederlassungsfreiheit nach Artikel 43, EG-Vertrag, und die
Dienstleistungsfreiheit nach Artikel 49, EG-Vertrag, welche das
Schornsteinfegerwesen betreffen. Umweltminister Sander stellt die Misere
treffend mit den Worten dar "Wenn wir es nun schaffen, die
Doppelkontrolle der Schornsteinfeger abzuschaffen, dann sind wir die
glücklichsten Menschen". Wie bescheiden sind wir geworden! Paul Theisen, Böblingen |
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Paul Theisen
Online unter http://www.svz.de/newsmv/lr/gue/24.01.05/900810/900810.html
24.1.2005 Jugendliche in der Region halten Die Spatzen pfeifen es von den Dächern, daß der
Beruf des Schornsteinfegers in arge Bedrängnis gerät. Wenn das
Schornsteinfegermonopol demnächst fällt und sich auch in den Köpfen der
Politiker die Erkenntnis durchsetzt, daß die meisten der jetzigen Tätigkeiten
der Schornsteinfeger nur hochbezahlte Scheindienstleistungen sind, sind die
Zukunftsperspektiven der Schornsteinfeger gleich Null. Es ist unverantwortlich,
wenn ein Schornsteinfegermeister aufgrund seiner glorreichen Vergangenheit
junge Menschen für seinen absterbenden Beruf begeistert. Bäcker und Landmaschinenmechaniker finden nach
ihrer Ausbildung mit Sicherheit einen Arbeitsplatz. Was macht aber ein junger
Schornsteinfeger nach der Lehre, wenn er nicht mehr gebraucht wird? Paul Theisen, Böblingen |
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Paul Theisen
Online unter http://www.welt.de/data/2005/01/21/391448.html 20.1.2005 Kaminkehrer-Monopol kritisiert Fest eingefahrene Strukturen zu beseitigen,
kommt einer Herkulesarbeit gleich. Das zeigte sich beim Postmonopol. Die
Schornsteinfegerlobbyisten führen sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit
als Garanten für den Brand- und Umweltschutz auf. Ich sehe beim Kehren
unserer sauberen Kamine und den übertriebenen Messungen an unseren
Heizkesseln nicht die geringste Spur davon. Die wirklich notwendigen
Tätigkeiten sollen maßvoll ausgeführt werden. Dazu bedarf es aber keines
Monopols und auch keines Schornsteinfegergesetzes. Das
Bundesimmissionsschutzgesetz reicht dicke aus, um der Feuersicherheit und dem
Umweltschutz Genüge zu tun. Orientieren wir uns doch an unserem neuen Auto.
Erst nach 3 Jahren sind TÜV und ASU fällig. Einen 3 Jahre alten Ölheizkessel
dagegen drangsaliert der Schornsteinfeger schon zum vierten Mal mit seiner
Emissionsmessung. Den sauberen Kamin kratzt er ebenso oft ab. Beides zu
saftigen Gebühren. Scheindienstleistungen nennt ein Verfassungsgerichtshof
diese Schornsteinfegertätigkeiten. Derartigen Unfug können wir uns nicht noch
länger leisten. Paul Theisen, Böblingen |
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Paul Theisen
Online unter http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=763223
19.1.2005 Er überlebte 7-Meter-Sturz Ein System, das uns vorgetäuschte Sicherheit vor
Feuersbrünsten und anderen Dingen bringen soll, versündigt sich gegen die
Sicherheit der eigenen Leute. Es ist heller Wahnsinn, an Wintertagen aufs
Dach zu steigen, um Kamine zu kehren, die nur zum geringsten Teil
kehrbedürftig sind. Der Schornsteinfegergeselle Jörg Hering hat
unwahrscheinliches Glück gehabt, daß er überlebte. Daß er einen gewissen
Galgenhumor bewahrte, spricht für ihn. Nach meiner Ansicht ist die
Verordnung, die den Sturz erst ermöglichte, ein Fall für den Staatsanwalt. Paul Theisen, Böblingen |
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Paul Theisen
Online unter http://morgenpost.berlin1.de/content/2005/01/15/ratgeber/729081.html
17.1.2005 Weniger Querschnitt. Der Artikel zeigt, was auf den Hausbesitzer
zukommt, wenn er seinen alten Heizkessel durch einen neuen ersetzen muß.
Plötzlich passen Kessel und Kamin nicht mehr zusammen, und es wird teuer.
Dies ist leider zu oft der Fall. Die Verlustmessung des Schornsteinfegers am
Kesselausgang gibt den Ausschlag für dessen Verschrottung. Sie ist nur dann
korrekt, wenn die Abgase direkt in einen Kamin jenseits der Außenwand
gelangen. Da der Kamin sich gewöhnlich im Haus befindet, kühlen sich die
Abgase in ihm so stark ab, daß sie nur noch handwarm ins Freie gelangen. Die
Wärme bleibt somit im Haus. Die verbleibenden Abgasverluste sind dadurch so
gering, daß sich der ganze Aufwand nur für die beteiligten Firmen und den
Schornsteinfeger gelohnt hat. Der Hausbesitzer hat das Nachsehen und fühlt
sich betrogen. Denn der Öl- oder Gasverbrauch ist kaum gesunken. Paul Theisen, Böblingen |
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Paul Theisen
LESERBRIEFE@FAZ.DE 17.1.2005 Betreff: "Der freie Abgeordnete" von
Volker Zastrow Den folgenden Text bitte ich Sie, als Leserbrief
zu veröffentlichen: Der Artikel "Der freie Abgeordnete"
von Volker Zastrow (F.A.Z. vom 14. Januar) stellt die Problematik um die
Nebeneinkünfte der Abgeordneten glänzend dar. Die tagtäglich eingehenden
Meldungen über Bezüge von früheren Arbeitgebern lassen den Niedergang selbstlosen
politischen Handelns unserer gewählten Volksvertreter befürchten. Wer einer
Partei oder einem Abgeordneten seine Stimme gibt, rechnet damit, daß der
beauftragte Volksvertreter zum Nutzen des deutschen Volkes, nicht aber dem
einer Interessengruppe, handelt. Daß er auch gemäß den politischen Zielen
seiner Partei entscheidet, nimmt der Wähler in Kauf. Wird er aber von
Unternehmen oder Interessenverbänden alimentiert, ist er in Gefahr, seine
Freizügigkeit, und damit seine Unabhängigkeit, aufzugeben. Es ist
erstaunlich, daß es zu derartigen Auswüchsen kommen konnte, ohne daß der
Bundestagspräsident eingriff. Abgeordnete, die ihre Nebeneinkünfte
verschwiegen haben, müßten ihr Mandat zur Verfügung stellen. Mittlerweile wird bereits das Verhalten von Abgeordneten
im Sinne der eigenen Erwartungen als selbstverständlich angesehen. Da macht
z. B. ein altgedienter Europaabgeordneter den Mitgliedern eines in Bedrängnis
geratenen handwerklichen Interessenverbandes mit den Worten Mut. "Ich
weiß, daß NN (MdB) da eng eingebunden ist - und das ist gut so". Der
Abgeordnete NN sitzt genau in dem Ausschuß, der die sie benachteiligten
Weichen stellen kann. Der aus den Reihen des Interessenverbandes
hervorgegangene Abgeordnete dürfte als Betroffener nicht einmal damit betraut
werden! Wird eine Erwartungshaltung als Trumpf hinausposaunt, schadet es dem
Ansehen aller Abgeordneten. Da besagter Interessenverband sich bisher nicht
scheute, auch Ehrenmitgliedschaften an hochrangige Beamte im
Abgeordnetenstatus zu verleihen, gibt seine nun breitgetretene
Erwartungshaltung dem bereits angeschlagenen Ruf der Abgeordneten erst recht
einen bitteren Beigeschmack. Paul Theisen, Böblingen |
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Paul Theisen
9.1.2005 Bittgang der Schlotfeger Ihr Artikel "Glücksbringer wünschten
Neujahr" berichtet nicht von einer der üblichen Neujahrsgratulationen
der Schlotfeger. Diesmal stehen die Zeichen auf Sturm. Die EU und einige
Bundesländer haben dem Schornsteinfegermonopol in Berlin den Kampf angesagt.
Statt den textilen Schlotfegern wird dem Dienstherrn ein Geschenkkorb
überreicht. Landrat Albert Löhner soll es nun richten, daß der
althergebrachte Kehrbezirk, ihre ertragreiche Pfründe, erhalten bleibt. Bisher scherte sich niemand darum, wie es den
gebeutelten "Schornsteinbetreibern" zumute war, wenn für das
sinnlose Abkratzen ihrer blitzsaubern Kaminwände hohe Gebühren verlangt
wurden. Mit abschreckenden, jedoch fragwürdigen, hohen Gebühren in
liberalisierten Schweizer Kantonen spielen sich die deutschen Schlotfeger nun
als billiger Jakob auf. Nur noch die wenigsten Kamine sind
kehrbedürftig! Sie bleiben sauber, sofern sie Öl- oder Gasfeuerungen dienen.
Wozu benötigen wir auch noch die häufigen Abgaskontrollen? Schauen wir uns
doch bei unseren westlichen Nachbarn um. Dort funktioniert es ohne den
enormen Aufwand, den uns strenge Gesetze und Verordnungen auferlegen. Unser Schornsteinfegermonopol dient weniger der
Feuersicherheit und der sauberen Umwelt. Sie dient dem Erhalt der 8.000
deutschen Schlotfegerbetriebe. Eine derartige Arbeitsbeschaffungsmaßnahme ist
nicht billig. Samt seiner aufwendigen Bürokratie verschlingt sie bundesweit
im Jahr etwa 2 Milliarden Euro. Das können wir uns nicht noch länger leisten.
Die Gaslaternenanzünder und die Heizer auf der E-Lok wären auch noch so gerne
geblieben; mußten sich aber nach einem anderen Job umsehen. Paul Theisen, Böblingen |
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Paul Theisen
18.12.2004 Betr: Aus für Schornsteinfeger-Monopol Noch ist das Monopol nicht gekippt. Noch
existiert eine einflußreiche Schornsteinfegerlobby mit prall gefüllter
Kriegskasse. Diese weint im Schatten der politischen Entscheidungsträger
Krokodilstränen, falls die Schornsteinfeger nur noch wenige hoheitsrechtliche
Aufgaben zu erfüllen hätten. Auch das ist noch zuviel an unzumutbaren
Zwängen! Horrorvisionen von CO-Vergifteten, Feuersbrünsten und geschundener
Umwelt werden an die Wand gemalt. Andere Länder setzen nicht weniger auf die
Sicherheit ihrer Bürger und das Wohl der Umwelt. Dennoch wollen sie nichts
von unserem kostspieligen Zauber Himmlerscher Prägung wissen. Kein Gesetz ist
überflüssiger als das Schornsteinfegergesetz! Wozu haben wir denn ein Bundesimmissionsschutzgesetz?
Würden doch endlich die maßgebenden Beamten und Politiker im BMWA den
gesunden Menschenverstand walten lassen! Stark rußende Kamine sollen nach wie vor in
gewissen Zeitabständen gekehrt werden. Dies regeln die Franzosen über die Feuerversicherungen.
Die Abgaskontrolle (ASU) unserer Autos hat sich bewährt. Warum ist solches
nicht auch bei unseren Heizungen, wenn auch in größeren Zeitabständen,
möglich? In modernen eigensicheren Anlagen ist auch dies überflüssig. Die
jetzigen Gesamtkosten von 2 Milliarden Euro ließen sich auf einen Bruchteil
reduzieren. Eine vernünftige Regelung würde sich vorteilhaft
in abnehmender Staatsverdrossenheit auswirken. Zu dieser hat das verhaßte
Schornsteinfegermonopol beigetragen. Wir Bürger fühlen uns von unseren
gewählten Politikern vernachlässigt, falls die nicht einmal in der Lage sind,
uns von einem allseits verhaßten Gesetzesmonster gänzlich zu befreien. Paul Theisen, Böblingen |
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Paul Theisen
14.12.2004 Betr: Monopol im Kehrbezirk steht auf dem
Prüfstand Das schädliche Schornsteinfegerwesen. Solange die Schornsteinfeger das Heft noch in Händen
hielten, sorgten sie sich nicht um die finanzielle Belastung ihrer
Zwangskunden. Heute, da es ihnen bald an den Kragen geht, beginnen sie
Krokodilstränen zu weinen. Das System staatlich verordneter Schornsteinfeger
paßt in die soziale Marktwirtschaft wie die Faust aufs Auge. Einzige
Nutznießer sind die 17.000 Schornsteinfeger und die in den Ämtern auf
Beschwerden von geprellten Zwangskunden wartenden Sesselfurzer. Die
Gelackmeierten sind wir alle. 2 Milliarden Euro, die uns der Schwachsinn
kostet, sind kein Pappenstiel. Die Schornsteinfeger von Mecklenburg-Vorpommern
haben sich selbst entlarvt, indem sie im Vorjahr großmäulig verkündeten,
welch gewaltige Mengen an Heizöl und Erdgas sie mit ihren sinnlosen Messungen
einsparten. Dieser Bluff war ein Eigentor. Ich habe klipp und klar
nachgewiesen, daß die Kosten der Messung mindestens zwanzigmal so hoch sind
wie die Kosten der eingesparten Energie (www.schofeg.de/ostsee.htm). Der
Meßaufwand, wie die Anfahrt und das Hochfahren der Anlage sind unverantwortliche
Energieverschwendung. Würden wir in allen Bereichen so wirtschaften, wie es
im Schornsteinfegerwesen geschieht, so wären wir in wenigen Jahren ein
Entwicklungsland. Es ist allerhöchste Zeit, daß die Politik endlich aufwacht,
um den Schwindel abzustellen. Paul Theisen, Böblingen |
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Paul Theisen
17.11.2004 €uro 11/04 - Der gläserne Bürger Bei Ihrer Aufzählung fehlte das
Schornsteinfegermonopol. Der Zentralverband der Schornsteinfeger schrieb in
"Norddeutsches Handwerk" vom 06.03.2003, daß die deutschen
Schornsteinfeger im vorangegangenen Jahr 180 Millionen Daten als Ergebnis ihrer
Tätigkeiten in den Wohnbereichen den Behörden zur Verfügung gestellt hätten. Die Politik zeigt wenig Neigung, sich von diesem
System gänzlich zu trennen, obwohl die EU es im Visier hat, und es in der
Bevölkerung zusehends auf Ablehnung stößt. Näheres unter www.schofeg.de. Paul Theisen, Böblingen |
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Paul Theisen
Kein Land der Erde machte uns diese
Hinterlassenschaft des 3. Reiches nach. Der deutsche Michel hat den
heizungstechnischen Fortschritt im Schornsteinfegergesetz größtenteils
verschlafen. Er läßt auch die Kamine kehren, in denen es nichts zu kehren
gibt. Während das neue Auto erst nach 3 Jahren zur ASU muß, mißt der
Schornsteinfeger bei der gleichaltrigen Ölheizung schon zum vierten Mal die
Abgase. Daß immer mehr mutige Eigenheimbesitzer sich gegen den verordneten
Hokuspokus im Heizraum zur Wehr setzen, ist kein Wunder. Paul Theisen, Böblingen |
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Paul Theisen
LESERBRIEFE@FAZ.DE 21.10.2004 Betreff: "Tragische Konflikte" von Dr.
Franz Lindner am 15.10.2004 Den folgenden Text bitte ich Sie, als Leserbrief
zu veröffentlichen. Mit freundlichen Grüßen
Daß Gesetze, welche die "Innere
Sicherheit" betreffen, zu Kontroversen führen, hat sich gezeigt. Aber
auch die allgemeine Sicherheit betreffenden Gesetze erregen Anstoß.
Gesetzlich verankerte Sicherheit für die Bevölkerung vor drohenden Gefahren
ist zweifellos notwendig. Diese Verpflichtung rechtfertigt aber nicht eine
leichtfertige Mißachtung der durch Art. 13 des GG garantierten
Unverletzlichkeit der Wohnung, wie sie tagtäglich geschieht. Im Folgenden weise ich auf diesen Mißstand im
Zusammenhang mit dem Schornsteinfegermonopol hin. Die Aufgaben dieses
Staatsmonopols sind durch das Bundesimmissionsschutzgesetz und das
Schornsteinfegergesetz, mit seinen ländereigenen Kehr- und Überprüfungsordnungen,
festgeschrieben. Ursprünglich dienten die Tätigkeiten der Schornsteinfeger
ausschließlich der Brandverhütung, die niemand in Frage stellte. Dies hat
sich durch die Entwicklung der modernen Heiztechnik im Laufe der letzten
Jahrzehnte rapide geändert. Moderne Öl- und Gasheizkessel können keine
Kaminbrände verursachen. Ihre Rußemission ist vernachlässigbar. Würden sie
rußen, so könnte wegen des abgekapselten Brennraumes keine Flamme den Ruß
entzünden. Diesen Tatsachen hat der Gesetzgeber bisher
nicht Rechnung getragen. Nach wie vor müssen alle Kamine regelmäßig gekehrt
werden. Mit gleichem Recht dürfte die Kfz-Werkstatt den Auspuff unserer Autos
kostenpflichtig reinigen. Der Schornsteinfeger dringt unter Mißachtung des
Art. 13 des Grundgesetzes regelmäßig in die Häuser ein, um völlig
überflüssige Tätigkeiten zu verrichten. Dazu zählen, neben dem Kehren
sauberer Kamine, auch Wiederholungsmessungen und noch weitere nutzlose
Tätigkeiten. Verweigerungen werden mit äußerster Strenge geahndet. Durch die unnütz vorgeschriebene Übertretung des
Grundgesetzes büßt unser Staat seine Glaubwürdigkeit ein. Vielerlei
Petitionen blieben bisher ohne Erfolg. Erst aufgrund gehäufter Beschwerden
der Bevölkerung hat die Europäische Union diesen Mißstand erkannt und ein Vertragsverletzungsverfahren
gegen die Bundesrepublik eingeleitet. Auch der Vorstoß des
Baden-Württembergischen Ministerpräsidenten Teufel im Bundesrat zwingt die
Legislative endlich zum Handeln. Paul Theisen, Böblingen |
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Paul Theisen
red@multimedia.zgs.de
16.10.2004 Zu Ihrem
Artikel: Kaminfeger bleibt draußen vom 16.10.2004. Der Artikel
"Kaminfeger bleibt draußen" von Sonnhild Maier vom 16.10.2004
konzentriert sich auf eine Person, die gegen gültiges Recht verstößt. Es wird
ausführlich über den Fall berichtet, ohne daß hinterfragt wird, was diesen
Mann bewog, sich dem Zutritt des Schornsteinfegers in seine Wohnung zu
erwehren. Es dürfte der
Berichterstatterin nicht entgangen sein, daß die uns aufgezwungenen
Tätigkeiten der Schornsteinfeger "Querulanten" unterschiedlichen
Grades zwangsläufig hervorbringen muß. Wenn statt dringender Notwendigkeiten
nur noch der Buchstabe sinnloser Gesetze und ebensolcher Verordnungen
angewendet wird, ist das kein Wunder. Die Väter und Mütter des Grundgesetzes
schützten aus gutem Grund den Wohnbereich durch den Artikel 13 des
Grundgesetzes. Wird dieser Artikel durch das Schornsteinfegergesetz ohne
triftigen Grund mißachtet, hat der Gesetzgeber versagt. Das
Schornsteinfegergesetz hat dem technischen Fortschritt nicht Rechnung
getragen, da es den Besitzern rußfreier Heizungen noch weiterhin regelmäßiges
Kaminkehren zumutet und weitere überflüssige "Dienstleistungen"
verordnet. Wehe dem, der sich dessen erwehrt! Dann geschieht es unter
Polizeischutz oder mit Zwangsgeldern bis zu einer Höhe von 25.000 Euro. Ich
persönlich gab im Laufe von 9 Monaten nach der Pfändung von 4.000 Euro meinen
Widerstand gegen ein Kehren meines sauberen Kamins auf. Andernfalls hätte es
mich weitere 4.000 Euro gekostet. Weitere 5.000 Euro waren schon angedroht. Während das neue
Auto erstmalig nach 3 Jahren zur ASU muß, kontrolliert der Schornsteinfeger
beim gleichaltrigen Ölheizkessel schon zum vierten Mal die Abgase.
Deutschlandweit regt sich zunehmender Widerstand unter Bürgern mit sensiblem
Rechtsempfinden. Es sind bereits viele Tausende, die sich der sinnlosen
Überregulierung im Heizraum erwehren und es werden immer mehr. Daß ein von der
Schornsteinfegerlobby zum Ehrenschornsteinfeger gekürter Wirtschaftsminister
die rigorose Baden-Württembergische Kehr- und Überprüfungsordnung in den
vergangenen Jahren durch Unterschrift besiegelte, ist ein Armutszeugnis für
unseren freiheitlich demokratischen Rechtsstaat. Beschämend ist es zudem, daß
die EU uns Deutschen den Marsch blasen muß, damit wir dem im 3. Reich
zugrunde gelegten Schornsteinfegermonopol endlich den Garaus machen. Ministerpräsident
Teufels großes Verdienst ist es, daß Baden-Württemberg mit Vorschlägen zu
einer liberalen Neuregelung der Schornsteinfegertätigkeiten im Bundesrat
vorpreschte. Nun muß die Bundesregierung in Brüssel Farbe bekennen. Paul Theisen,
Böblingen |
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Paul Theisen
Redaktion Leserbriefe Fax-Nr. 0711 7205 747 16.10.2004 Betreff: Artikel von George Stavrakis:
Notorischer Querulant vom 16.10.04 Dem Artikel "Notorischer Querulant"
von George Stavrakis vom 16.10.2004 mangelt es an ausgewogener
Berichterstattung. Seine Diktion erinnerte mich an den Stil des
"Völkischen Beobachter" oder "Neues Deutschland". Nur
negative Seiten werden dem 43-Jährigen "Querulanten" zugebilligt.
Was zu seinem aggressiven Verhalten führte, kommt nicht einmal zur Sprache. Es dürfte dem Berichterstatter nicht entgangen
sein, daß die uns aufgezwungenen Tätigkeiten der Schornsteinfeger
"Querulanten" unterschiedlichen Grades zwangsläufig hervorbringen
muß. Wenn statt dringender Notwendigkeiten nur noch der Buchstabe sinnloser
Gesetze und ebensolcher Verordnungen angewendet wird, ist das kein Wunder.
Die Väter und Mütter des Grundgesetzes schützten aus gutem Grund den Wohnbereich
durch den Artikel 13 des Grundgesetzes. Wird dieser Artikel durch das
Schornsteinfegergesetz ohne triftigen Grund mißachtet, hat der Gesetzgeber
versagt. Das Schornsteinfegergesetz hat dem technischen
Fortschritt nicht Rechnung getragen, da es den Besitzern rußfreier Heizungen
noch weiterhin regelmäßiges Kaminkehren zumutet und weitere überflüssige
"Dienstleistungen" verordnet. Wehe dem, der sich dessen erwehrt!
Dann geschieht es unter Polizeischutz oder mit Zwangsgeldern bis zu einer
Höhe von 25.000 Euro. Ich persönlich gab im Laufe von 9 Monaten nach der
Pfändung von 4.000 Euro meinen Widerstand gegen ein Kehren meines sauberen
Kamins auf. Andernfalls hätte es mich weitere 4.000 Euro gekostet. Weitere
5.000 Euro waren schon angedroht. Während das neue Auto erstmalig nach 3 Jahren
zur ASU muß, kontrolliert der Schornsteinfeger beim gleichaltrigen
Ölheizkessel schon zum vierten Mal die Abgase. Deutschlandweit regt sich
zunehmender Widerstand unter Bürgern mit sensiblem Rechtsempfinden. Es sind
bereits viele Tausende, die sich der sinnlosen Überregulierung im Heizraum
erwehren und es werden immer mehr. Daß ein von der Schornsteinfegerlobby zum
Ehrenschornsteinfeger gekürter Wirtschaftsminister die rigorose
Baden-Württembergische Kehr- und Überprüfungsordnung in den vergangenen
Jahren durch Unterschrift besiegelte, ist ein Armutszeugnis für unseren
freiheitlich demokratischen Rechtsstaat. Beschämend ist es zudem, daß die EU uns
Deutschen den Marsch blasen muß, damit wir dem im 3. Reich zugrunde gelegten
Schornsteinfegermonopol endlich den Garaus machen. Ministerpräsident Teufels
großes Verdienst ist es, daß Baden-Württemberg mit Vorschlägen zu einer
liberalen Neuregelung der Schornsteinfegertätigkeiten im Bundesrat
vorpreschte. Nun muß die Bundesregierung in Brüssel Farbe bekennen. Paul Theisen, Böblingen |
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WAMS online 16.10.2004 Konkurrenz für den schwarzen Mann Es ist ein Armutszeugnis, daß das
Schornsteinfegermonopol sich so lange hat halten können. Kein Land der Erde
machte uns die Hinterlassenschaft aus dem 3. Reich nach. Der deutsche Michel
hat den heizungstechnischen Fortschritt im Schornsteinfegergesetz größtenteils
verschlafen. Er läßt auch die Kamine kehren, in denen es nichts zu kehren
gibt. Während das neue Auto erst in 3 Jahren zur ASU muß, mißt der
Schornsteinfeger bei der gleichaltrigen Ölheizung schon zum vierten Mal die
Abgase. Daß immer mehr mutige Eigenheimbesitzer sich gegen den verordneten
Hokuspokus im Heizraum zur Wehr setzen, ist kein Wunder. Beschämend ist, daß
uns die EU den Marsch hat blasen müssen. Paul Theisen, Böblingen |
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Berliner Morgenpost online Zu Ihrem Bericht vom 10.9.04 "Mit neuer
Heizungstechnologie jetzt dem hohen Ölpreis trotzen": 10.9.04 Wie man den Leuten die neue Heizung schmackhaft
macht Daß eine moderne Heizung Energie spart, ist
nicht zu bestreiten. Es geht um die Menge! Da werden den Leuten Ersparnisse
vorgeflunkert, die ihnen den Wechsel schmackhaft machen sollen. Das böse
Erwachen kommt später, wenn die versprochenen Ersparnisse nicht das
ersprochene halten. Dena-Geschäftsführer Stephan Kohler handelt
verantwortungslos, wenn er schreibt: "Schon bei einem Einfamilienhaus
können das leicht 1000 Euro im Jahr sein." Mit 1000 Euro heize ich mein
Einfamilienhaus länger als ein Jahr bei den jetzigen Ölpreisen. Oder meinte
Kohler ein ausgedehntes Anwesen mit Vollziegelaußenwänden und einschichtigen
Fenstern? Mit Speck fängt man Mäuse! Gesetzt der Fall, der alte Heizkessel verbrauche
jährlich 2 000 Liter Heizöl. Ersparte der Neue 12 %, so deckten die
eingesparten Ölkosten, selbst bei einem Literpreis von einem Euro, nicht
einmal die Zinsen eines aufgenommenen Kredites. Der Material- und
Energieverbrauch bei der Produktion der Neuanlage ist nicht zu
vernachlässigen. Eine sinnvollere Außenwandisolierung spart weitaus mehr
Energie ein als ein neuer Heizkessel. Der ökologische Nutzen ist wesentlich
höher und die häusliche Behaglichkeit nimmt auch zu. Paul Theisen, Böblingen |
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Die Welt online Zu Ihrem Bericht vom 7.9.04 "Zur Arbeit
geht der "Insel-Feger" mit Kompaß": 8.9.04 Zur Arbeit geht der "Insel-Feger" mit
Kompaß Es liest sich wie ein Märchen! Da ziehen zwei
Zylinderträger zweimal im Jahr bei Ebbe durchs Wattenmeer mit schwerem
Gepäck, um eine Hallig vor Feuer und verunreinigter Luft zu bewahren.
Gemessen an den Stundenlöhnen der Schornsteinfeger auf dem Festland kämen da
schon im Jahr gut und gerne an die 1 000 Euro Kosten zusammen. Ein
beachtliches Sümmchen, welches die Festlandbewohner zugunsten einer einzigen
Hausheizung auf einer Hallig subsidiär zu berappen haben. Das ist
subventionieren auf Schornsteinfegerart. Einen Besen per Haspel durch den kehrbedürftigen
Kamin zu ziehen trauten sich die Halligbewohner sicherlich auch zu, wenn sie,
statt der Festlandbewohner, die Kosten ihrer Besucher zu zahlen hätten. Aber
in Deutschland ist das nicht erlaubt, weil das Schornsteinfegermonopol es
nicht will. Die Folge ist ein derartiger Mißbrauch. Das auch noch in Zeiten
harter Einschnitte zwecks Kostenersparnissen an allen Ecken und Enden. Diesen
Unsinn leistet sich eine führende Industrienation durch verquerte Gesetzgebung
auf Kosten aller Bürger, zugunsten nur weniger Nutznießer. Der Bericht ist gewiß Bestandteil der wachsenden
Propagandaaktionen zur Rettung einer vom Artensterben bedrohten beruflichen
Spezies. Die Schornsteinfeger glänzen nicht nur um die Weihnachtszeit mit
ihrem Propagandarummel "Ein Herz für Kinder". Nun auch noch diese
aufopfernde Geste für einsame Halligbewohner. Würden sich die
Schornsteinfeger als Glücksbringer auf Hochzeiten zeigen, sich zum Anfassen
hinstellen und für Folklore zur Verfügung stehen, statt die überwiegend
sauberen Kamine zu kehren und die Abgase der Heizkessel viel zu häufig zu
messen, dann verhielten sie sich ökonomisch vernünftig. Der rückwärtsgewandte
höchst bürokratische Schwindel kostet uns knapp 2 Milliarden Euro im Jahr! Nicht
mehr geben wir für unsere zukunftsgewandten 80 Max-Planck-Institute aus. Paul Theisen, Böblingen |
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